Nach Zugentgleisung in Freiburg
: Bundespolizei ermittelt gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn

Noch bis in die Nacht wird der entgleiste Zug in Freiburg Auswirkungen auf den Bahnverkehr haben. Derweil hat die Bundespolizei die Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn aufgenommen.
Von
Felix Paschke
Freiburg
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Deutsche Bahn

Am Freiburger Hauptbahnhof sorgte am Mittwoch ein entgleister Zug für Aufregung.

Philipp von Ditfurth/dpa (Symbolfoto)
  • Zug entgleiste beim Rangieren nahe Freiburg Hbf – Aufgleisarbeiten dauern bis in die Nacht.
  • Rheintalbahn südlich von Freiburg bleibt gesperrt, Ersatzbusse fahren nach Bad Krozingen und Denzlingen.
  • Fernverkehr wird über die Güterbahn umgeleitet und hält in Denzlingen.
  • Bundespolizei ermittelt gegen einen DB-Mitarbeiter wegen Gefährdung des Bahnverkehrs.
  • Im Zug waren keine Reisenden, Verletzte gab es laut Bundespolizei nicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nachdem um die Mittagszeit ein Zug der SWEG beim Rangieren nahe des Freiburger Hauptbahnhofs von den Gleisen gesprungen war, laufen derzeit die Aufgleisarbeiten. Diese werden sich „bis voraussichtlich in die Nacht ziehen“, heißt es von der zuständigen Bundespolizei in einem Update.

Das hat auch weiterhin Auswirkungen auf den Zugverkehr. „Das Teilstück der Rheintalbahn südlich von Freiburg im Breisgau bleibt vorerst gesperrt“, so die Bundespolizei. Ein Schienenersatzverkehr  wurde von der Deutschen Bahn eingerichtet. Die Busse verkehren zwischen Freiburg und Bad Krozingen im Süden sowie Denzlingen im Norden.

Unterdessen laufen auch die Ermittlungen weiter. Zur Ursache des Vorfalls könne man derzeit noch nichts sagen, sagte am Mittwoch ein Sprecher der SWEG. Der betroffene Zug müsse zunächst untersucht und abtransportiert werden.

Bundespolizei ermittelt gegen einen Bahn-Mitarbeiter

Gleichzeitig ermittelt auch die Bundespolizei. Wie die Behörde am Mittwochabend mitteilte, wurden in der Zwischenzeit Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn „wegen der Gefährdung des Bahnverkehrs“ eingeleitet. Weitere Details dazu nannte die Bundespolizei nicht.

Rheintalstrecke am Bahnhof war gesperrt

Der Vorfall in der Nähe des Freiburger Hauptbahnhofs hatte am Mittwoch für Probleme im Bahnverkehr gesorgt. Die Rheintalstrecke beim Hauptbahnhof wurde gesperrt. Fernverkehrszüge wurden südlich und nördlich auf die Güterbahnstrecke rund um Freiburg umgeleitet und hielten in Denzlingen.

Laut Angaben der Bundespolizei befanden sich zum Zeitpunkt der Entgleisung keine Reisenden im Zug. Verletzt wurde demnach niemand.