Mutmaßlich Öl und Gas ausgetreten
: Einsatzkräfte müssen in Freiburg zwei Mal wegen Gefahrenstoffen ausrücken

Die Freiburger Feuerwehr musste zu zwei Einsätzen, bei denen Gefahrenstoffe ausgetreten sein sollen, ausrücken. In einem Fall konnte schnell Entwarnung gegeben werden.
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(red/pz)
Oberndorf
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Die Freiburger Feuerwehr musste ins Güterbahnhofsareal und zu einem Hallenbad ausrücken. (Symbolfoto)

Sven Hoppe/dpa

Aus einem Kesselwagen eines Güterzuges soll am vergangenen Freitag ein Gefahrstoff ausgetreten sein. Deshalb rückten Einsatzkräfte der Polizei die Polizei in den Bereich der Hermann-Mitsch-Straße im Freiburger Stadtteil Brühl aus.

Nachdem die Einsatzkräfte eintrafen und die Lage vor Ort erkundeten, wurde die Hermann-Mitsch-Straße im Bereich der Engesserstraße vorsorglich abgesperrt und der Verkehr umgeleitet.

Flüssigkeit stellt sich als Regenwasser heraus

Eine Überprüfung des Kesselwagens durch die Freiburger Feuerwehr ergab, dass dieser wohl mit Polyisobuten beladen war. Bei der als ausgetreten gemeldeten Flüssigkeit handelt es sich lediglich um Regenwasser.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit, heißt es vonseiten der Polizei.

Weiterer Vorfall mit Gefahrenstoff

Ein weiterer Vorfall mit Gefahrstoff wurde am vergangenen Samstag gegen 20.20 Uhr in einem Hallenbad in der Ensisheimer Straße in Freiburg-Betzenhausen gemeldet.

Dabei sei Chlorgas ausgetreten. Das Bad sei bereits für Besucher geschlossen gewesen, weshalb keine Evakuierungsmaßnahmen erforderlich waren, teilt die Polizei mit.

Straßenbahnverkehr kurzzeitig eingestellt

Dennoch wurde vorsorglich der unmittelbare Bereich um das Hallenbad gesperrt und auch der nahe gelegene Straßenbahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt.

Messungen der Berufsfeuerwehr Freiburg ergaben eine erhöhte Belastung der Raumluft durch Chlorgas. Eine Gefahr für Anwohner habe nicht bestanden. Zu Verletzten ist ebenfalls nichts bekannt.

Die Ursache für den Gasaustritt ist bislang nicht bekannt.

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