Deutschen Bischofskonferenz
: Freiburgs Erzbischof Stephan Burger will nicht auf Georg Bätzing folgen

Freiburgs Erzbischof Burger zeigt keine Ambition auf Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz.
Von
Ralf Deckert
Oberndorf
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Stephan Burger ist seit 2014 Erzbischof des Erzbistums Freiburg.

Erzdiözese Freiburg

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger (63) schließt für sich aus, Nachfolger des scheidenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing (64) zu werden. Das sagte Burger in Freiburg.

Der Limburger Bischof Bätzing hatte diese Woche angekündigt, im Februar bei der Vollversammlung der Bischöfe in Würzburg nicht für eine Wiederwahl als DBK-Vorsitzender zur Verfügung zu stehen.

Noch kein Favorit auf die Nachfolge

Bätzing war in den sechs Jahren seiner Amtszeit mit seinen Reformideen für die katholische Kirche immer wieder angeeckt, weshalb der Rückzug nun nicht überraschend kam. Auch Stephan Burger ist ein Verfechter des Synodalen Wegs in der Kirche, wobei er stets betont, dass Reformen in verbindlicher Konformität mit der Weltkirche und Rom erfolgen müssten.

Für das Amt des DBK-Vorsitzenden sei allerdings eine gute Vernetzung in Rom besonders wichtig. „Da gibt es eine Reihe von Bischöfen mit entsprechenden Verbindungen“, sagte Burger. Durch die Neuaufstellung der Kommissionsarbeit innerhalb der DBK werde im Herbst entschieden, ob er seine Aufgaben als Misereor- und Caritas-Bischof weiterführen kann.

Aus seiner Sicht zeichne sich innerhalb der Bischofskonferenz derzeit noch kein Favorit als Nachfolger Bätzings ab, so Burger weiter.

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