Betrug in Kirchzarten: Opfer übergibt falschem Polizisten fünfstelligen Betrag

Derzeit kommt es im Bereich des Freiburger Polizeipräsidiums vermehrt zu betrügerischen Anrufen.
Roland Weihrauch/dpa (Symbolfoto)Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Freiburger Polizeipräsidiums kommt es aktuell zu zahlreichen betrügerischen Anrufen mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“.
Dabei gibt sich der Anrufer als Polizist aus, um durch Vorspiegelung falscher Tatsachen die Person am anderen Ende der Leitung zur Herausgabe von Geld oder Wertsachen zu bringen.
Am Donnerstagabend kam es in Kirchzarten (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit dieser Masche zu einer vollendeten Straftat. Das teilte die Polizei mit. Demnach habe ein Geschädigter einen fünfstelligen Geldbetrag an die Täter übergeben.
Betrugsmasche derzeit verbreitet
Weiter ins Detail geht die Polizei in ihrer Mitteilung nicht, warnt jedoch dabei, dass es derzeit „täglich zu weiteren betrügerischen Anrufen mit dieser oder ähnlichen Maschen“ komme.
Das rät die Polizei
Geschädigte, die bereits Geld oder Wertgegenstände an die Täter übergeben haben, und Bürger, die solche Anrufe erhalten haben, sollen sich laut Polizei umgehend unter der 110 mit der Polizei in Verbindung setzen, heißt es.
Zudem gibt die Polizei Tipps im Umgang mit betrügerischen Anrufen und weist darauf hin, dass die Polizei niemals um Geldbeträge bitten oder diese gar telefonisch einfordern wird. Außerdem solle man nie am Telefon über persönliche und finanzielle Verhältnisse sprechen und stets misstrauisch sein.
Im Zweifel einfach auflegen
Im Zweifel solle man einfach auflegen. „Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich“, schreibt die Polizei und empfiehlt zudem, das Thema der betrügerischen Anrufe mit „lebensälteren Familienmitgliedern“ zu besprechen.
