Badeunfall in Freiburg: Couragierte Zeugen retten 42-jährige Schwimmerin aus dem Moosweiher

Dank einer solchen Rettungsboje hatten es die Retter in Freiburg leichter, eine 42-jährige Schwimmerin an Land zu bringen. (Symbolfoto)
Thomas Warnack/dpa- Badeunfall im Moosweiher in Freiburg: Eine 42-Jährige geriet beim Schwimmen in Not.
- Gegen 20:19 Uhr bekam sie einen Krampfanfall und rief um Hilfe – sie ging zeitweise unter.
- Drei Personen von der Insel schwammen hin und brachten sie gemeinsam ans Ufer.
- Eine portable, aufblasbare Rettungsboje half der Frau, sich festzuhalten und kurz zu ruhen.
- Großaufgebot rückte an, nach ambulanter Versorgung konnte die Frau vor Ort bleiben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einem Badeunfall ist es am vergangenen Sonntag im Moosweiher im Freiburger Stadtteil Landwasser gekommen. Dank des schnellen und beherzten Eingreifens mehrerer Ersthelfer endete der Unfall glimpflich.
Gegen 20:19 Uhr geriet eine 42-jährige Frau beim Schwimmen im See infolge eines plötzlichen Krampfanfalls in akute Lebensgefahr und machte durch laute Hilferufe auf ihre Notsituation aufmerksam.
Eine Gruppe aus einer 49-Jährigen, einer 50-Jährigen sowie einem 25-Jährigen, welche sich zu diesem Zeitpunkt auf der unter Wasserlinie befindlichen Insel im Moosweiher aufhielten, erkannten den Ernst der Lage umgehend. Gemeinsam eilten sie der Ertrinkenden schwimmend zur Hilfe. Diese soll sich an einer tiefen Stelle, etwa auf halber Strecke zwischen Insel und Südostufer, befunden haben.
Einer der Retter hatte eine Rettungsboje dabei
Zu diesem Zeitpunkt hatte die in Not geratene Frau bereits massiv an Kräften verloren und war zeitweise unter die Wasseroberfläche gesunken. Den drei Ersthelfern gelang es unter großem körperlichen Einsatz, die 42-Jährige zu erreichen und gemeinsam sicher an Land zu bringen, teilt die Polizei mit.
Besonders hilfreich war bei der Rettung eine portable, aufblasbare Rettungsboje, die einer der retter dabei hatte. An dieser konnte sich die Frau festhalten und kurzzeitig ausruhen. an der die Frau sich hatte kurzzeitig ausruhen.
Notruf wurde abgestezt
Parallel zur Rettungsaktion wurde ein Notruf abgesetzt. Es folgte ein rasches Anrücken eines Großaufgebots von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei; auch ein Rettungshubschrauber war in den Einsatz eingebunden.
Nach einer kurzen ambulanten medizinischen Erstversorgung durch die Rettungskräfte konnte die Frau glücklicherweise noch vor Ort entlassen werden.
Polizei lobt die Ersthelfer
„Die Polizei möchte das vorbildliche und mutige Eingreifen der Lebensretter an dieser Stelle ausdrücklich hervorheben“, heißt es in der Polizeimeldung.
Ihre Zivilcourage hat der 42-Jährigen sehr wahrscheinlich das Leben gerettet.
Polizei gibt Tipps für Badegäste
Zugleich nimmt die Polizei diesen Vorfall zum Anlass, eindringlich auf die potenziellen Gefahren beim Baden in offenen Gewässern hinzuweisen. „Ein unvorhersehbarer medizinischer Notfall kann selbst für geübte Schwimmer rasch zum Verhängnis werden. Um das Risiko zu minimieren, appelliert die Polizei an alle Badegäste.
- Ufernähe wahren Wer längere Strecken schwimmen möchte, sollte sich aus Sicherheitsgründen stets parallel zum Ufer bewegen. So ist im Notfall der Weg an Land deutlich kürzer.
- Rettungsboje mitnehmen Eine kleine, aufblasbare Rettungsboje kann Leben retten. Für wenig Geld erhält man einen regelrechten Rettungsanker.
- Generell gilt: Kein Alkohol und keine Drogen: Der Konsum von Rauschmitteln vor oder während des Badens ist strikt zu unterlassen. Unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln sinkt nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit drastisch, auch die eigene Gefahreneinschätzung wird massiv beeinträchtigt.