Als Bankmitarbeiter ausgegeben
: Betrüger schlagen in Freiburg mit neuer Masche zu und erbeuten Bargeld

Mit einer neuen Masche haben Unbekannte am Mittwoch, 8. Januar, in Freiburg eine hohe Bargeldsumme erbeutet.
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(red/pz)
Oberndorf
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Telefonbetrüger haben in Freiburg zugeschlagen. (Symbolfoto)

dpa/Roland Weihrauch

Die Betrüger gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und erfragten bei der Geschädigten Seriennummern von angeblich gefälschten Geldscheinen. Da die Geschädigte aufgrund ihres Alters die Seriennummern nicht erkennen konnte, wurde von den Tätern ein Bankmitarbeiter zur Unterstützung angeboten, heißt es in der Polizeimeldung.

Ein Mittäter wurde anschließend zur Wohnadresse der Geschädigten entsendet.

Täter flüchtet mit Bargeld

Als die Frau in ein Nebenzimmer ging, um einen Kontoauszug zu holen, steckte der angebliche Bankmitarbeiter eine hohe Bargeldsumme ein und flüchtete damit.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt vor dieser und weiteren Maschen. Banken und Behörden, wie die Polizei oder Staatsanwaltschaften, werden Sie niemals telefonisch oder in Ihrer Wohnung zur Übergabe von Bargeld oder Wertsachen auffordern.

So können Sie sich vor Telefonbetrügern schützen:

Informieren
Informieren Sie Ihre lebensälteren Familienmitglieder über diese Betrugsformen.

Bargeld
Große Bargeldsummen oder Wertgegenstände mit hohem Sachwert sollten nicht zu Hause aufbewahrt werden. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

Misstrauen
Seien Sie stets misstrauisch.

Polizei anrufen
Rufen Sie im Verdachtsfall die Polizei an. Wählen Sie dazu die Notrufnummer 110, nachdem Sie das Gespräch mit den möglichen Betrügern durch Auflegen beendet haben.

Bekannte informieren
Sprechen Sie mit Vertrauten über verdächtige Anrufe.

Auflegen
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich

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