Unterkirnach widerspricht
: Weshalb die Chancen auf statistisch mehr Einwohner gut stehen

Die Gemeinde Unterkirnach hat dem Zensus-Ergebnis aus dem Jahr 2022 widersprochen. Deshalb sieht die Gemeindeverwaltung gute Chancen.
Von
Ulrich Schlenker
Oberndorf
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Bei der Zensusfestlegung fehlt der Unterkirnacher Bereich Maria Tann. (Archivfoto)

Michael Kienzler

Um 130 Einwohner ist Unterkirnach nach dem Zensus vom 15. Mai 2022 geschrumpft. Das Rathaus sieht gute Erfolgsaussichten, das nachträglich zu korrigieren.

Bereits vor Monaten hat das Schwarzwalddorf in Kooperation mit anderen Gemeinden Widerspruch gegen das Zensusergebnis eingelegt. Denn die dabei festgestellte kleinere Einwohnerzahl wirkt sich stark auf die Einnahmen aus.

„Der Wegfall von 130 Einwohnern bedeutet für uns etwa 132 000 Euro weniger Schlüsselzuweisungen“, hatte Kämmerer Bastian Pfliegensdörfer bei der Einbringung des Haushalts 2025 im November des vergangenen Jahres berichtet. „Wir sind guter Dinge auf eine Änderung der amtlichen Einwohnerzahlen“, berichtete Bürgermeister Andreas Braun nun in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Fehler gefunden

Für den Optimismus nannte er einen handfesten Grund. „Bastian Pfliegensdörfer hat einen Fehler der Zensusbehörde festgestellt. Bei unserer Zensusfestlegung fehlt definitiv Maria Tann“, ließ das Gemeindeoberhaupt wissen. Laut Pfliegensdörfer wird die nun erwartete Korrektur der damals zu gering festgestellten Einwohnerzahl im Finanzausgleich zu höheren Schlüsselzuweisungen zwischen 100 000 und 200 000 Euro pro Jahr führen.

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