Schülerbeförderung nach Vöhrenbach
: Buslösung für 117 Roggenbachschüler aus Unterkirnach steht

Der Unterkirnacher Gemeinderat hat die Schülerbeförderung von Unterkirnach nach Vöhrenbach während der Sanierung der Roggenbachschule geregelt.
Von
Ulrich Schlenker
Oberndorf
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Dies ist einer der Linienbusse der Firma Merz-Reisen, mit denen die Roggenbachschüler ab September 2025 in die Interimsschule von Vöhrenbach transportiert werden.

Ulrich Schlenker

Rechtzeitig vor der vorübergehenden Auslagerung der Roggenbachschule nach Vöhrenbach hat Unterkirnach die Weichen für einen Bustransport gestellt.

Bürgermeister Andreas Braun informierte den Gemeinderat, dass im kommenden Schuljahr an 185 Schultagen für 117 Schüler eine Beförderung von Unterkirnach nach Vöhrenbach und zurück benötigt werde. „Der zusätzliche Bedarf umfasst zwei große Busse mit circa 45 Sitzplätzen und einen Kleinbus mit mindestens 18 Sitzplätzen“, benannte das Gemeindeoberhaupt das grundlegende Zahlengerüst für die vor kurzem erfolgte Ausschreibung der Beförderungsleistungen. Beide großen Busse werden für die morgendliche Hinfahrt nach Vöhrenbach benötigt. Einer von ihnen nimmt einen Teil der Schüler am Mittag wieder zurück. Mit dem Kleinbus erfolgt der Rücktransport der anderen Schüler, die ganztägig in der Schule bleiben.

Bürgermeister Braun ließ wissen, dass drei leistungsfähige und zuverlässige Firmen ein Angebot für den Schülertransport im nächsten Schuljahr abgegeben hätten. „Mit 191 475 Euro sind die Merz Omnibus- und Fuhrbetriebe der günstigste Anbieter“, empfahl er die Vergabe der Schülerbeförderung an dieses Unternehmen.

Die anderen Anbieter hatten Angebote von knapp über 200 000 Euro abgegeben. „Mit der Firma Merz haben wir vereinbart, dass die Buskapazitäten bei Bedarf unterjährig an die aktuellen Beförderungszahlen angepasst werden können“, erwähnte Braun mit Blick auf die Möglichkeit, dass sich manche Eltern im täglichen Schulbetrieb dann doch für eine individuelle Schülerbeförderung entscheiden.

Normaler Linienverkehr

Patrick Seng wollte wissen, ob manche Schüler auch mit den normalen Linienbussen fahren werden. Das sei der Fall, bestätigte Braun. Firma Merz fahre auch den normalen Linienverkehr, ergänzte er. Martin Kuberczyk zeigte sich zufrieden damit, dass ein Unternehmen aus Unterkirnach bei der beschränkten Ausschreibung das günstigste Angebot abgegeben habe.

Der Gemeinderat entschied einstimmig, die Beförderungsleistungen für das Schuljahr 2025/26 an die Merz Omnibus- und Fuhrbetriebe GmbH & Co. KG aus Unterkirnach zum Preis von 191 475 Euro einschließlich Mehrwertsteuer zu vergeben. Da die umfangreiche Sanierung der Unterkirnacher Roggenbachschule sich voraussichtlich bis ins Jahr 2027 zieht, wird wohl ab Herbst 2026 erneut eine Schülerbeförderung zu organisieren, zu finanzieren und zu vergeben sein.

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