Investition in Unterkirnach: Straße Am Wald wird verbreitert

Die Straße Am Wald in Unterkirnach wird auf einer kleinen Teilstrecke gegenüber den dort ausgewiesenen Parkplätzen verbreitert.
Ulrich SchlenkerMit einem kleinen Budget von 100 000 Euro verbreitert Unterkirnach einen Teil der Straße Am Wald und teilsaniert dieselbe Straße und den Schuhmacherhäusleweg.
Bürgermeister Andreas Braun stellte in der jüngsten Sitzung des Gemeienderats den vorhandenen Haushaltsansatz in den Kontext der Kosten von kompletten Straßensanierungen. Für die eventuelle Erneuerung des ungefähr 300 Meter langen Hubert-Blessing-Wegs habe man seinerzeit von 0,7 Millionen Euro gesprochen, sagte er. „Mit den im Haushalt eingestellten 100 000 Euro können wir nur Unterhaltssanierungen vornehmen“, betonte das Gemeindeoberhaupt.
Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat nun vor, diesen Betrag teilweise für eine Verbreiterung der Straße Am Wald zu verwenden. Die Begründung lautete, dass es durch Neubauten im Sommerberg II zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen werde und dass diese Straße auch wegen der dort ausgewiesenen Parkplätze sehr eng sei.
„Diese Parkplätze können weg. Dann ist die Straße breit genug“, bezog Susanne Ciampa Stellung. Cornelia Ries schloss sich dieser Position an. Eine andere Meinung vertraten Andreas Braun und Susanne Wagner, die sich für einen Erhalt der für die dortigen Anwohner nötigen Parkplätze aussprachen. „Die Parkplätze haben auch eine dämpfende Wirkung auf die Fahrgeschwindigkeit“, sprach sich Martin Kuberczyk für deren Erhalt aus.
Straße wird verbreitert
Bei zwei Gegenstimmen von Susanne Ciampa und Cornelia Ries sowie einer Enthaltung von Thomas Rauer sprach sich das Ratsgremium dafür aus, die Firma Leo Hermann aus Vöhrenbach mit der Straßenverbreiterung zum Preis von 38 156,16 Euro zu beauftragen. Im Blick auf die Haltbarkeit wird die Bankettverbreiterung asphaltiert. Die kurzfristig etwas preisgünstigere Option von Rasengittersteinen kommt deshalb nicht zum Zug.
48 543,63 Euro fließen nach ebenfalls mehrheitlichem Ratsentscheid an die Firma Strabag in die punktuelle Neuasphaltierung im Schuhmacherhäusleweg und der Straße Am Wald.
Susanne Ciampa sprach sich dagegen aus. „Ich hätte das Geld lieber gespart und im kommenden Jahr für die grundlegende Sanierung einer reparaturbedürftigen Straße ausgegeben“, begründetet sie.
Martin Kuberczyk warf die Frage in den Raum, wieviel Geld für die Straßensanierung in künftigen Haushalten zur Verfügung gestellt werden müsse. „Werden wir mit nur 100000 Euro weiterkommen?“, fragte er.