Donaueschingen
: Zum Schluss gibt’s viele Umarmungen

680 Teilnehmer erleben Camp in Aasen
Von
Schwarzwälder-Bote
Oberndorf
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Lagerchefs: Winfried Schäuble (links), Bernhard Kolczyk und Angelika Dengler managten das Ferienlager der Royal Rangers.Foto: Winkelmann-Klingsporn

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Von Elisabeth Winkelmann-Klingsporn Donaueschingen-Aasen. Ein riesiges Pfadfinderlager fand in der vergangenen Woche in Aasen statt. Die Royal Rangers veranstalteten für insgesamt 680 Teilnehmer aus dem Schwarzwald im Gewann Hinterer Berg eine erlebnisreiche Ferienwoche.Auf dem großen, waldumschlossenen Wiesengelände erlebten rund 500 Buben und Mädchen von 9 bis 14 Jahren mit etwa 170 ehrenamtlichen Mitarbeitern in ihren Rundzelten acht naturnahe Ferientage.

Angelika Dengler, selbst erfahrene Royal Rangerin, und verantwortlich für Lebensmitteleinkauf und -Ausgabe an die 80 Kochteams, erzählt vom Tagesablauf im Zeltlager: "Hier geht es jeden Tag um die ganz praktische Selbstversorgung: Die Zubereitung von Frühstück, Mitttag- und Abendessen ohne Mutter und Vater." Alles – sogar das Spülwasser – muss am offenen Feuer zubereitet werden. Bei den Pfadfindern aber lernt man noch viel mehr. Zum Programm zählten unter anderem ein Rittercamp, Theatervorführungen, Gruppenspiele und die tägliche geistliche Botschaft – schließlich sind die Royal Rangers christliche Pfadfinder, zu deren Zielen auch die Vermittlung von christlichen Werten gehört.

Der Aasener Landwirt Daniel Metzger hatte mit Landwirtskollegen aus Aasen und Heidenhofen die Wiesenfläche für das Camp zur Verfügung gestellt. Organisation und Verantwortung für das Riesenprojekt lagen bei Winfried Schäuble aus Villingen und dem Regionalleiter der Royal Rangers Bernhard Kolczyk aus Sunthausen. Bevor die begeisterten Teilnehmer am Samstagmittag mit ihren Gruppenleitern wieder abfuhren oder von ihren Eltern abgeholt wurden, gab es noch viele freundschaftliche Umarmungen.

Was man sonst von Großveranstaltungen kennt, Abfall in der Landschaft verteilt, das gibt es bei den naturverbundenen Pfadfindern nicht. In wenigen Tagen wird den Wiesen nicht mehr anzusehen sein, wie viele Kinder und Jugendliche hier ihr Lager aufgeschlagen hatten.

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