Donaueschingen
: Wolterdingen glänzt als Talentschmiede

Mit Akkordeon und Violoncello bei "Jugend musiziert" erfolgreich / Akkordeonverein freut sich über Preisträger
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Schwarzwälder-Bote
Oberndorf
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Die beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert erfolgreichen Akkordeonspieler aus Wolterdingen, von links: Eva Schlumberger, Charlotte Kuner und Hagen Schlumberger. Foto: A. Schlumberger

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Donaueschingen-Wolterdingen. Wer zum Bundeswettbewerb kommt, der hat schon gewonnen. Umso schöner, wenn man dann auch noch erneut als Sieger heimkehrt, wie die Wolterdinger Talente.

2380 junge Musiker aus ganz Deutschland trafen sich im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen zum Bundesfinale "Jugend musiziert". Von 154 Akkordeonisten aus Baden-Württemberg hatten es nur neun Spieler in den Bundeswettbewerb geschafft, darunter Charlotte Kuner und Hagen Schlumberger vom Akkordeonverein Wolterdingen. Nach einem ersten Landespreis in der jeweiligen Altersgruppe konnten sie sich nun zusammen mit Eva Schlumberger, die sich am Violoncello qualifiziert hatte, auf spannende Wettbewerbstage freuen.

Der Wettbewerb begann mit dem Begrüßungskonzert heute weltberühmter ehemaliger "Jugend musiziert"-Preisträgern wie Tabea Zimmermann und Antje Weithaas zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Christoph Poppen. Weiterhin gab es für die sieben Wettbewerbstage ganztägig die Möglichkeit, an 23 Wertungsorten die Beiträge der anderen jugendlichen Teilnehmer verschiedener Kategorien anzuhören.

Als erste der drei Wolterdinger spielte Eva Schlumberger im Redoutensaal Erlangen in der Kategorie Violoncello Solo. Ihre Altersgruppe der 14- und 15-Jährigen war so stark besetzt, dass die Wertung der 58 Teilnehmer vier komplette Tage dauerte, auch für die Juroren eine Herausforderung. Mit Werken von Giovanni Sammartini, Öistein Sommerfeldt und Camille Saint-Saens gab Eva Schlumberger eine beeindruckende Probe ihres Könnens und erhielt einen zweiten Bundespreis. In der Kategorie Akkordeon Solo und in einer ungewöhnlich starken Altersgruppe der 16- bis 17-Jährigen spielte Charlotte Kuner ihr Programm mit Werken von Domenico Scarlatti, Wladislav Solotarjow, Sven-Erik Werner und Astor Piazzolla. Für ihren sehr farbigen und musikalisch einwandfreien Vortrag im Marmorsaal Nürnberg erhielt sie von einer äußerst kritischen Jury das Prädikat "sehr gut".

Ebenfalls in der Kategorie Akkordeon Solo spielte Hagen Schlumberger nach bereits ereignisreich verbrachten Tagen in der Altersgruppe der zwölf- und 13-Jährigen im Marmorsaal sein Wettbewerbsprogramm vor. Für seinen spannenden Vortrag mit Werken von Domenico Scarlatti, Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Katzer, Wolfgang Jacobi und Astor Piazzolla erhielt er einen 2. Bundespreis.

Konzerte, Workshops von Feldenkraismethode bis Jazz-Improvisation und eine "Jumu-Party" ergänzten den Wettbewerb und vermittelten den Wolterdinger Spielern viele neue Eindrücke.

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