Zeugnisübergabe an der Realschule Althengstett
: „Ihr seid die Architekten eurer Zukunft“

108 Absolventen erhielten in der voll besetzten Festhalle ihre Abschlusszeugnisse. Erleichterung und Freude prägten die Stimmung, als die Jugendlichen verabschiedet wurden.
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(red/pm)
Oberndorf
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Bürgermeister Rüdiger Klahm (von links), die beiden Schulbesten Chayenne Dittus und Paula Schlechte sowie Realschulrektor Stefan Eiding

Michaela Wörner

Den Auftakt bildete der Auftritt der Entlassschüler, die passend zu ihren Einschulungsfotos die Bühne der Festhalle betraten und mit großem Applaus begrüßt wurden. Schulleiter Stefan Eiding eröffnete den Abend und lud dazu ein, einen Blick zurück sowie nach vorne zu wagen.

Beim Rückblick nannte der Rektor die Menschen, die dazu beigetragen haben, dass die Prüfungen von allen erfolgreich absolviert werden konnten. Dazu gehören die Hausmeister, die Mitarbeiterinnen des Sekretariats, die Schulsozialarbeiterin, die externen Lehrkräfte sowie das Team der Schulleitung. Ihnen allen dankte Eiding. Konrektor Ralf Merkle überreichte Geschenke. Ebenso wurde den Eltern und Lehrern für ihr Engagement gedankt und Elternvertreter sowie die Klassenlehrer erhielten ein Dankeschön.

Gesamtnotendurchschnitt von 2,57

Der Gesamtnotendurchschnitt liegt in diesem Jahr bei 2,57, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Dabei freuen sich fünf Prozent des Jahrgangs über einen Einserschnitt und 42 Prozent können auf ihren Zweierschnitt stolz sein. Doch nicht nur Wissen und mit Noten bewertete Inhalte wurden in der Realschulzeit vermittelt, sondern es wurden auch wichtige soziale und persönliche Fähigkeiten erworben, betonte der Schulleiter.

61 Prozent der Absolventen werden weiterhin zur Schule gehen, für 32 Prozent beginne eine Ausbildung und sieben Prozent hätten sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden. „Ihr seid die Architekten eurer Zukunft“, sprach er den Absolventen zu. Jeder habe einzigartige Talente. Er gratulierte allen zur bestandenen Prüfung und wünschte ihnen alles Gute für ihren weiteren Weg.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

In Anlehnung an die Fußball-Europameisterschaft verglich Bürgermeister Rüdiger Klahm in seiner Ansprache die bestandene Prüfung mit dem Bestehen der Qualifikationsrunde fürs Achtelfinale. Nach dem Spiel sei vor dem Spiel. Er wünschte den Jugendlichen, dass sie ihre Bildung, ihr Wissen und ihre Möglichkeiten als ein Geschenk betrachten können.

Die Beiträge des Abends wurden vielseitig musikalisch bereichert. Zunächst präsentierte die Entlassschülerin Mariell Hanreich (10 a) einen stimmungsvollen Solobeitrag am Flügel. Für weitere festliche Stimmung sorgte eine kleine Besetzung des Schulorchesters oRcheStrA unter der Leitung von Musiklehrer Dietmar Peter, der am E-Bass aktiv mitwirkte. So erklangen verschiedene mitreißende Stücke aus dem großen Repertoire des oRcheStrAs. Abgerundet wurde das musikalische Programm durch einen weiteren Solovortrag am Flügel von Mauro Caszio (10 a).

Pandemie als besondere Herausforderung

Der Abend wurde vom Moderatorenteam Maria Constantinescu (10b), Aaliya Sahin (10a), Efe Gencer (10d) und Evelina Zisch (10b) geleitet. In ihrer Rede erinnerten sie an eine insgesamt sehr schöne gemeinsame Zeit, die aber auch besondere Herausforderungen enthielt. So sei der Beginn der Pandemie mit Fernunterricht für einige von ihnen der Beginn von Unterricht in Bett und Schlafanzug gewesen, oft auch mit defektem Mikrofon. Leider seien deshalb das Schullandheim sowie die Schüleraustausche. Umso größer sei die Begeisterung über die gelungene Abschlussfahrt nach England mit besonderen Erlebnissen gewesen.

Belobigungen und Preise

Es folgte als Höhepunkt des Abends die klassenweise Übergabe der Zeugnisse mit Belobigungen und Preisen. Anschließend wurden einzelne Schüler besonders ausgezeichnet. Tobias Mauer überreichte den Sozialpreis an Alessia Lenti (10b), die ein vielfältiges, zusätzliches Engagement für die Schulgemeinschaft zeigte, unter anderem in der Schülerzeitung Read Orange und bei den Streitschlichtern. Als Jahrgangsbeste mit einem herausragenden Schnitt von 1,2 wurden Chayenne Dittus und Paula Schlechte (beide 10c) von Bürgermeister Rüdiger Klahm ausgezeichnet.

Zur Abrundung gab es ein buntes Unterhaltungsprogramm, das die nun ehemaligen Zehntklässler vorbereitet hatten.

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