Wettbewerb in Wildberg
: Zahl der Dreiecke ist entscheidend

Die Elite der Modell-Wettbewerbspiloten trifft sich an diesem Wochenende zu einem Eurowettbewerb auf dem Wächtersberg.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Modelle müssen einem tatsächlich existierenden Flugzeug gleichen.

Thomas Ruppert

Eine Woche nach dem Treffen der Oldtimer-Segelflieger-Modelle auf dem Wächtersberg gibt sich dort am Samstag und Sonntag, 12. und 13. Juli, die Elite der Modell-Wettbewerbspiloten mit den derzeit modernsten und leistungsfähigsten Modellsegelflugzeugen ein Stelldichein zu einem Eurowettbewerb.

Die Modelle müssen einem Original-Segelflugzeug im Maßstab 1:3 nachempfunden sein. Dabei kommen Modellflugzeuge mit bis zu acht Metern Spannweite zum Einsatz, gebaut mit den modernsten Tragflächenprofilen und technischen Merkmalen wie beispielsweise Wasserballast.

Die Aufgabe besteht darin, in der Luft ein virtuelles Dreieck mit einem Umfang von 2,4 Kilometern zu umrunden. Überprüft wird das mittels einer GPS-Anzeige, die die geflogene Strecke darstellt.

Die Flugzeuge werden mit Motorkraft auf eine Ausgangshöhe von 500 Metern gebracht und überfliegen anschließend im reinen Segelflug eine virtuelle Startlinie. Danach muss das virtuelle Dreieck innerhalb von 30 Minuten so oft wie möglich umrundet werden.

Start mit Motorkraft

Die Ergebnisse sind natürlich ganz stark von der dann herrschenden Thermik abhängig. Bei sehr guten Bedingungen schaffen es die besten Piloten, bis zu 18 Dreiecke zu fliegen. Sollte es keine Thermik geben, gelingen manchmal nur vier Runden.

Der Sieger wird in mehreren Durchgängen ermittelt. Geflogen wird am Samstag und Sonntag ab etwa 10 Uhr. Die Siegerehrung findet am Sonntag um 16 Uhr statt.

Die Modellfluggruppe Wächtersberg bewirtet die Besucher mit Getränken sowie Kaffee und Kuchen.

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