Schockanruf in Calw
: 86-Jährige übergibt 16.000 Euro – Polizei sucht Zeugen

Eine Seniorin aus Calw ist Opfer eines Schockanrufs geworden. Betrüger brachten die 86-Jährige dazu, 16.000 Euro an einen unbekannten Abholer zu übergeben. Die Polizei sucht Zeugen.
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(red/pz)
Calw
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Vor allem Seniorinnen und Senioren sind bei Schockanrufen das Ziel der Straftäter.

ILLUSTRATION - Besser auflegen als in ein Gespräch verwickeln lassen: Opfer von Schockanrufern sollten sich nicht unter Druck setzen lassen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-mag - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Magazin +++ dpa-Magazin +++

Eine Seniorin hat durch einen Schokcanruf 16.000 Euro verloren. (Symbolfoto)

dpa
  • 86-Jährige in Calw fiel auf Schockanruf herein und übergab 16.000 Euro an Abholer.
  • Anrufer behaupteten, die Tochter habe einen schweren Unfall verursacht und sei verletzt.
  • Geld sollte angebliche Behandlungskosten decken und eine drohende Haft abwenden.
  • Übergabe gegen 15 Uhr am Meisterbergweg in Alzenberg – der Mann flüchtete.
  • Polizei sucht Zeugen: Abholer etwa 20 Jahre alt, 1,70 m, schlank, dunkle Haare, sprach Russisch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine 86-jährige Frau hat am Mittwoch in Calw einem unbekannten Mann 16.000 Euro übergeben – Opfer eines sogenannten Schockanrufs, wie die Polizei mitteilte. Unbekannte Betrüger riefen die Seniorin an und behaupteten, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Eine Anruferin gab sich als Krankenschwester aus und schilderte angebliche Verletzungen der Tochter. Anschließend meldete sich eine weitere Person als vermeintliche Tochter, die weinend von dem Unfall berichtete. Die Betrüger forderten Geld, um medizinische Behandlungskosten zu decken und eine drohende Inhaftierung abzuwenden.

Daraufhin übergab die Seniorin gegen 15 Uhr an ihrer Wohnanschrift im Meisterbergweg im Calwer Stadtteil Alzenberg den Betrag in bar an einen angekündigten Abholer. Der Mann nahm das Geld entgegen und flüchtete in unbekannte Richtung.

Die Kriminalpolizei beschreibt den Abholer als etwa 20 Jahre alten, schlanken Mann mit dunklen Haaren und einer Körpergröße von rund 1,70 Meter. Er sprach kein Deutsch, sondern kommunizierte ausschließlich auf Russisch. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Gesuchten geben können, sollen sich beim Kriminaldauerdienst unter der Nummer 07231 / 186-4444 melden.

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