"Romance-Scamming": Virtueller Flirt kommt Calwerin teuer zu stehen

Der Betrüger meldete sich über eine Social Media Plattform. (Symbolfoto).
dpaAuf die Betrugsmasche "Romance-Scamming" ist eine Frau aus dem Kreis Calw hereingefallen. Sie wurde um einen hohen dreistelligen Eurobetrag gebracht.
Der spätere Täter nahm Kontakt zu der Mittfünfzigerin über eine Social Media Plattform auf und erschlich sich durch geschickte Kommunikation über mehrere Wochen hinweg das Vertrauen der Frau.
Um eine gewisse Dynamik in die Konversation zu bringen, dramatisierte der angeblich gläubige Christ und Mitarbeiter der UNO und berichtete von "Schicksalsschlägen" bei welchen er Frau und Kind verloren hätte.
Später berichtete er über einen Goldfund und bat die Angeschriebene diesen in einem Paket zu ihr senden zu dürfen. Die Frau willigte ein. Kurz darauf meldete sich eine Speditionsfirma bei der Mittfünfzigerin und forderte Transportkosten im hohen dreistelligen Bereich, welche sie auch letztlich bezahlte.
Als im Nachgang weitere Geldforderungen für angebliche Zollgebühren eingingen, erstattete die Frau Strafanzeige bei der Polizei.