Neuweiler
: Sebastian alias Dominik Stricker kennt keine Langeweile

Bei den Fallers schauspielernder Student spielt aktiv beim FCN / Für wenige Minuten mehrere Stunden Drehzeit
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Schwarzwälder-Bote
Oberndorf
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Dominik Stricker (rechts) ist dankbar, dass ihm seine Eltern Susanne und Karl-Heinz Stricker die Schauspielkarriere bei den Fallers ermöglicht haben. Foto: Schabert

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Von Hans Schabert

Neuweiler-Zwerenberg. Das Berufsziel von Dominik Stricker aus Zwerenberg ist eine leitende Funktion. Der 20-Jährige studiert in Schwäbisch Hall Management und Vertrieb, Fachrichtung Finanzen. In der Umgebung bekannt ist er als guter Stürmer des FC Neuweiler (FCN). Noch mehr kennen ihn aus dem Fernsehen, in dem er bei den "Fallers" als Alberts Freund Sebastian immer wieder zu sehen ist.

"Das Schauspiel als Nebenberuf betreiben möchte ich solange es geht, weil es mir Spaß macht und auch noch etwas einbringt", sagt der Mime. Seine Serienrolle gefällt ihm dabei besonders, weil er einen sympathischen Typen verkörpern darf. Wenn er sich in der Öffentlichkeit zeigt, wird er oft erkannt. "Man kommt mit den Menschen ins Gespräch und ist der Freundliche aus dem Fernsehen", weiß er aus Begegnungen.

Wie kam er als kleiner Junge 1999 zu seiner Rolle? Kurz vor seinem sechsten Geburtstag wollte er unbedingt einmal bei "Kinderquatsch mit Michael" dabei sein. Und die Eltern machten es möglich. Der Zufall wollte es, dass gerade ein Kerlchen wie er für die Serie gesucht wurde. "Ich hab‘ mich wohl nicht gerade schüchtern verhalten", Stricker im Rückblick. Zwei oder drei Castings verliefen erfolgreich, und er hatte die Rolle.

Dankbar ist er seinen Eltern, die sein Streben immer unterstützt haben. Oft musste ihn Mutter Susannne zu den Proben fahren. Nur in Ausnahmefällen holten ihn die Fernsehleute einmal zu einem Drehtag ab. Heute fährt er selbst zu Innenaufnahmen ins Studio Baden-Baden oder zu Außen- und Stallaufnahmen auf den echten Bauernhof bei Furtwangen.

Langeweile ist ein Fremdwort für ihn. 2013 hatte er sich auf etwa 15 Drehtage vorzubereiten. Eine Ausstrahlung hat etwa 25 Szenen, und bei vier bis zehn davon ist er dabei. Fünf bis zehn Minuten ausgestrahlter Auftritt bedeuten durchschnittlich etwa vier bis fünf Stunden Drehzeit.

Auch wenn Daniel Stricker wegen seines Studiums nicht mehr so fleißig im Sporttraining steht, ist er für den FCN ein wertvoller Stürmer. Er hat auch beim Hallenturnier in Neubulach wieder kräftig für die Spielgemeinschaft Neuweiler/Oberkollwangen mitgemischt. Er will seinen Beitrag leisten, dass der Tabellenführer der B-Liga vielleicht den Sprung nach oben schafft.

Diese Aussichten und die Freundin aus Neuweiler waren Beweggründe, dass er sich aus der gemeinsamen Jugendarbeit der Vereine heraus als Fußballer im Nachbardorf etablierte. Auch sonst ist er ein einsatzbereites Vereinsmitglied und kommt im richtigen Leben so sympathisch herüber wie als Darsteller. Darin waren sich die Besucher des weihnachtlichen FCN-Kameradschaftsabends einig, als er sein schauspielerisches Können in einem Sketch zeigte (wir berichteten) und mit dem und jenem plauderte.

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