Nach Waldbränden in Gechingen: Polizei durchsucht Wohnungen von Tatverdächtigen

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden am 16. Juni und am 18. Juni über die integrierte Leitstelle in Calw Brandstellen im bewaldeten Bereich in Gechingen gemeldet. (Symbolfoto)
Manuel Genolet/dpa- Polizei durchsucht Wohnungen nach Waldbränden in Gechingen – Beweismittel sichergestellt.
- Zwei Brandstellen wurden am 16. Juni und am 18. Juni im Bergwald gemeldet.
- Feuerwehr löschte beide Brände schnell, Schaden im dreistelligen Eurobereich.
- Verdacht richtet sich gegen einen Jugendlichen und eine Heranwachsende aus dem Osten des Landkreises Calw.
- Ermittlungen der Kriminalpolizei Calw und der Staatsanwaltschaft Tübingen dauern an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden am 16. Juni, gegen 15.15 Uhr, und am 18. Juni, gegen 8.20 Uhr, über die integrierte Leitstelle in Calw Brandstellen im bewaldeten Bereich in Gechingen (Bergwald), in der Verlängerung der Bergwaldstraße in Richtung Dachtel, gemeldet.
Beide Brände konnten laut Polizeiangaben jeweils zügig, bevor sich diese weiter ausbreiteten, seitens der Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Gesamtschaden im dreistelligen Eurobereich. Eine konkrete Gefahr für Gebäude oder Personen bestand nicht.
Nach Angaben der Polizei deuteten die vor Ort gewonnenen Erkenntnisse auf ein vorsätzliches Handeln hin. Betroffen waren mehrere Quadratmeter Waldboden und Äste.
Beweismittel sichergestellt
Die Kriminalpolizeidirektion Calw hat umfangreiche Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Brandstiftung in beiden Fällen geführt. Bei diesen ergaben sich ein Tatverdacht gegen einen Jugendlichen und eine Heranwachsende aus dem östlichen Landkreis Calw. Am Freitagmorgen, 10. Juli, wurden für beide Wohnanschriften der Tatverdächtigen Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.
Dabei wurden Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Calw und der Staatsanwaltschaft in Tübingen dauern an.