Krypto-Betrüger in Haft
: Ehepaar aus Gechingen überweist über eine Million Euro

Ein Ehepaar aus dem Raum Gechingen wurde Opfer einer Betrugsmasche mit Kryptowährung. Die Polizei konnte zwei Männer bei der Goldübergabe verhaften.
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(red/pz)
Oberndorf
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Das Ehepaar hat mehrfach hohe Geldbeträge auf verschiedene Konten überwiesen. (Symbolfoto).

picture alliance / dpa-tmn

Festgenommen wurden am Montagmittag zwei Tatverdächtige, die bei einem Geschädigten, der bei Betrügern vermeintlich in Kryptowährung investiert hatte, 130 Unzen Gold abholen wollten.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wollte ein Ehepaar aus dem Raum Gechingen in digitale Währungen anlegen.

Über eine Werbeanzeige in den sozialen Medien kamen sie in Kontakt zu angeblichen Vermittlern.

Seit Oktober 2025 überwiesen die Geschädigten in mehreren Transaktionen über eine Million Euro auf verschiedene Konten.

Erst als die Internetseite, über die das Paar seine vermeintlichen Investitionen verfolgen konnte, nicht mehr erreichbar war, erkannten sie den Betrug. Da weiterhin Kontakt bestand, wurde ein Treffen vereinbart, bei dem der Täterschaft eine große Menge Gold zur Begleichung angeblicher Anlagegebühren in Aussicht gestellt wurde.

Polizei schnappt zu

Am 16. März erschienen zwei Männer an der Wohnanschrift der Geschädigten, um das Gold abzuholen, und wurden durch Beamte der Kriminalpolizei Calw widerstandslos festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen erließ die zuständige Haftrichterin am Amtsgericht Tübingen am 17. März Haftbefehle wegen des Verdachts des versuchten gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und setzte diese in Vollzug.

Der 44-Jährige mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und der 34-Jährige mit polnischer Staatsangehörigkeit, welche beide keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, befinden sich seither in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Calw und der Staatsanwaltschaft Tübingen dauern an.

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