Kläranlage Bad Teinach-Zavelstein
: Sanierung wird billiger

Eine positive Überraschung gab es im Teinacher Gemeinderat bei der Vergabe der Erneuerungsarbeiten an der Elektrotechnik der Kläranlage.
Von
Felix Biermayer
Oberndorf
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Die Kläranlage im Teinachtal ist sanierungsbedürftig.

Felix Biermayer

Die Kläranlage im Teinachtal stammt aus dem Jahr 1971. Dass die Anlage saniert werden muss, ist schon länger klar. Es geht auch darum, dass die Kläranlage eine neue Genehmigung braucht. Dafür muss sie aktuellen technischen Standards genügen.

Geschätzt 1,3 Millionen Euro für die Sanierung

Was dafür alles umgesetzt werden muss, besprach der Gemeinderat mit zwei Ingenieuren im Mai. Neuer Geröllfang, Probennehmer oder Gebläse in den Becken gehörten dazu. Insgesamt auf 1,3 Millionen Euro taxierten die Ingenieure damals die Kosten für die Sanierung.

Erneuerung der Elektrotechnik wird billiger

Damit werde die Kläranlage so fit gemacht, dass sie bis Mitte dieses Jahrhunderts halte, sagte Bürgermeister Markus Wendel in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dort wurden auch die Erneuerungsarbeiten für die Elektrotechnik vergeben. Diese sind der größte Einzelposten der Sanierungsarbeiten. Die Ingenieure rechneten mit etwa 700 000 Euro. Doch im Gemeinderat gab es eine positive Überraschung: Die Arbeiten sind billiger. Sie kosten nur knapp 580 000 Euro.

Die Sanierung dauert zwei Jahre. Ende 2027 soll sie nach Angaben von Bürgermeister Wendel abgeschlossen sein. Der Betrieb ist während der Sanierungszeit nie beeinträchtigt.

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