Für jeden etwas dabei
: Diese 14 Filme laufen im Sommerkino in Altensteig

Das Sommerkino in Altensteig geht in die nächste Runde. 14 aktuelle Filme hat das Kulturamt ausgewählt, um sie auf der großen Leinwand zu zeigen. Der Vorverkauf hat bereits gestartet.
Von
Wiebke Jansen
Oberndorf
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Das Sommerkino in Altensteig startet wieder.

Stadt Altensteig

Unter freiem Himmel, gemeinsam auf der großen Leinwand einen Kinofilm schauen, dazu Popcorn naschen oder auf der Picknickdecke liegen: Das geht beim Sommerkino im Schlossgarten in Altensteig. Das startet Ende August wieder: Im Gepäck hat es 14 Filme aus den Jahren 2024 und 2025.

Ab dem 27. August wird jeden Abend ein Film gespielt – vom Familienfilm über Action mit Tom Cruise bis hin zum hochaktuellen Film „Konklave“ mit Ralph Fiennes über die Papstwahl ist für jeden etwas dabei. Neben aktuellen Blockbustern können die Besucher auch unbekanntere Filme ansehen, die 2024 oder 2025 Premiere feierten. Die Familienfilme hat das Kulturamt auf die Samstage gelegt.

Start ist jeweils um 20.30 Uhr. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Jeden Abend gibt es Bewirtung, das Angebot wechselt dabei. Aber: Natürlich gibt es jeden Abend Popcorn und Getränke, wie es zum Kino dazugehört.

Die Karten kosten acht Euro im Vorverkauf , zusätzlich fällt eine Vorverkaufsgebühr an. Restkarten gibt es an der Abendkasse für jeweils zehn Euro. Es herrscht freie Platzwahl, einige Stühle werden aufgestellt, aber Besucher können sich auch mit Picknickdecke oder Kissen auf dem Boden niederlassen. Gespielt wird bei jedem Wetter, auch bei Regen. Es empfiehlt sich also, sich entsprechend auszustatten.

Das ist das Programm:

Mittwoch, 27. August: „Wunderschöner“

Eine Szene aus „Wunderschöner“

Foto: Anne Wilk/Warner Bros. Entertain/Anne Wilk

Los geht es mit der tragischen Komödie „Wunderschöner“, unter anderem mit Karoline Herfurth, Nora Tschirner und Emilia Schüle. Im Film geht es um Nadine, die alles dafür tut, auch mit 50 noch jung und attraktiv zu wirken. Doch ihr Mann sucht sein Glück lieber bei einer Prostituierten, was Nadine in eine Sinnkrise stürzt. Tochter Lilly fragt sich derweil, ob sie sagen kann, wenn sie etwas nicht möchte, parallel sitzt ihr Freund in einem Kurs über „toxische Männlichkeit.“

„Wunderschöner“ läuft am 27. August und ist ab zwölf Jahren freigegeben.

Donnerstag, 28. August: „Die leisen und die großen Töne“

Eine Szene aus

Foto: -/Neue Visionen Filmverleih/dpa

„Die leisen und die großen Töne“ mit Benjamin Layernhe, Pierre Lottin und Sarah Suco handelt von dem an Leukämie erkrankten Dirigenten Thibaut. In dieser schweren Situation erfährt er, dass er adoptiert wurde und begibt sich auf die Suche nach seiner leiblichen Familie, die ihm möglicherweise Knochenmark spenden kann. Schließlich findet er seinen Bruder – völlig unterschiedlich zu ihm, aber in einem sind sich einig: Ihrer Liebe zur Musik.

„Die leisen und die großen Töne“ wird am Donnerstag, 28. August, gezeigt und hat keine Altersbeschränkung.

Freitag, 29. August: „Mission Impossible: Final reckoning“

Eine Szene aus

Foto: -/Paramount/dpa

Actionfans kommen bei „Mission Impossible: Final reckoning“ auf ihre Kosten. Ethan Hunt und sein Team stehen einer künstlichen Intelligenz, die „Entität“ gegenüber, die die Welt bedroht. Um sie aufzuhalten muss das Team das russische U-Boot „Sewastapol“ finden. Doch sind sie nicht allein auf der Jagd: Gabriel, ein Handlanger der „Entität“ ist ebenfalls auf der Suche nach dem U-Boot. Tom Curise, Hayley Atwell und Ving Rhames spielen bei diesem Actionthriller im Cast.

„Mission Impossible: Final reckoning“ läuft am Freitag, 29. August und ist ab zwölf Jahren freigegeben.

Samstag, 30. August: „Drachenzähmen leicht gemacht“

Eine Szene aus „Drachenzähmen leicht gemacht“

Foto: Universal Pictures/dpa/Universal Pictures

Das erste Mal in diesem Jahr konnten die Zuschauer mitabstimmen, welcher Film gezeigt wird – und die Wahl fiel auf den neuen „Drachenzähmen leicht gemacht“. In der Realverfilmung vom beliebten Animationsfilm, unter anderem mit Gerard Butler, geht es um Winkinger-Häuptlingssohn Hicks. Der soll wie alle anderen Krieger ein erfolgreicher Kämpfer gegen die Drachen werden. Doch es kommt anders als gedacht: denn die Begegnung mit dem gefürchteten Nachtschatten-Drachen dreht Hicks‘ Welt völlig auf den Kopf.

„Drachenzähmen leicht gemacht“ läuft am Samstag, 30. August. Der Film ist ab zwölf Jahren freigegeben.

Sonntag, 31. August: „Der Salzpfad“

Eine Szene aus „Der Salzpfad“

Foto: -/DCM/dpa

Das Biopic „Der Salzpfad“, unter anderem mit Gillian Anderson, Jason Isaacs und James Lance, folgt Moth und Raynor, die ihr Zuhause, Vermögen und Moth auch ihre Gesundheit verloren haben. Ohne festen Wohnsitz begeben sie sich auf eine Reise entlang Englands berühmten Küstenwanderweg, dem South West Coast Path. Begleitet werden sie von Vorurteilen, Sorge und Ablehnung.

„Der Salzpfad“ wird am Sonntag, 31. August, gezeigt. Er ist ab sechs Jahren freigegeben.

Montag, 1. September: „Die Barbaren: Willkommen in der Bretagne“

Eine Szene aus „Die Barbaren: Willkommen in der Bretagne“

Foto: -/Weltkino/dpa

Die französische Kleinstadt Paimpont hat sich in der Komödie „Die Barbaren: Willkommen in der Bretagne“, unter anderem mit Julie Delpy und Sandrine Kiberlain, entschieden, eine ukrainische Flüchlingsfamilie aufzunehmen. Doch stattdessen kommt die syrische Familie Fayad in der bretonischen Gemeinde an – und die selbsternannt weltoffenen Bürger sehen ihre Überzeugungen plötzlich auf eine harte Probe gestellt.

„Die Barbaren: Willkommen in der Bretagne“ spielt am Montag, 1. September und ist ab zwölf Jahren freigegeben.

Dienstag, 2. September: „Der Pinguin meines Lebens“

Szene aus „Der Pinguin meines Lebens“

Foto: tobis film

Als der mürrische Lehrer Tom in den 70ern einem Pinguin an der Küste Uruguays das Leben rettet, weicht das Tier ihm nicht mehr von der Seite. Als neuer Mitbewohner, Begleiter und Vertrauensperson für seine Schüler wird der Pinguin für Tom zum „Pinguin meines Lebens“. Mit dabei sind Steve Coogan, Jonathan Pryce und Vivian El Jaber.

„Der Pinguin meines Lebens“ läuft am Dienstag, 2. September, und ist ab sechs Jahren freigegeben.

Mittwoch, 3. September: „Der Buchspazierer“

Eine Szene aus „Der Buchspazierer“

Foto: Bernd Spauke/Studiocanal/dpa/Bernd Spauke

Buchhändler Carl lebt für seinen Beruf. Als sich ihm eines Tages ein kleines Mädchen bei seiner Buchauslieferung anschließt, ist er erst alles andere als erfreut. Doch schon bald entwickelt sich eine Beziehung zwischen dem „Buchspazierer“ und seiner kleinen Begleitung. Die Hauptrollen spielen Christoph Maria Herbst und Yuna Bennett.

„Der Buchspazierer“ läuft am Mittwoch, 3. September. Die Altersfreigabe ist sechs Jahre.

Donnerstag, 4. September: „In die Sonne schauen“

Eine Szene aus „In die Sonne schauen“

Foto: Hanna Heckt/Studio Zentral/dpa/Hanna Heckt

Das Drama „In die Sonne schauen“ miit Hanna Heckt, Lena Urzendowsky und Laeni Geisler wurde beim Filmfest in Cannes ausgezeichnet. Darin geht es um einen Hof in der Altmark und vier Frauen, die ihn zu unterschiedlichen Zeiten bewohnen. Sie alle haben eigene Geschichten und Lebenswege und doch verschwimmen die Handlungen von Alma, Erika, Angelika und Nelly miteinander.

„In die Sonne schauen“ läuft am Donnerstag, 4. September, und ist ab 16 Jahren freigegeben.

Freitag, 5. September: „Like a complete unknown“

Eine Szene aus „Like a complete unknown“

Foto: Macall Polay/Searchlight Picture/Macall Polay

In den 60’ern macht ein Talent die Runde: In mitten der Umwälzungen in den USA sticht der 19-jährige Bob Dylan mit seiner Gitarre und seinem Talent heraus. Das Biopic „Like a complete unknown“ mit Timothée Chalamet und Edward Norton erzählt vom Aufstieg des gefeierten Künstlers.

„Like a complete unknown“ läuft am Freitag, 5. September und ist ab sechs Jahren freigegeben.

Samstag, 6. September: „Elio“

Eine Szene aus „Elio“

Foto: -/Disney/dpa

Ziemlich blöd, wenn man elf Jahre alt ist und versehentlich als vermeintlicher Botschafter der Erde von Außerirdischen entführt wird. Das passiert dem verträumten Außenseiter Elio im gleichnamigen Film. Und im Weltall ist längst nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen: Elio muss einen intergalaktischen Krieg verhindern, der droht, das Universum zu zerstören. Sprecher im Original dieses witzigen Animationsfilms sind unter anderem Yonas Kibreab und Zoe Saldana.

„Elio“ läuft am Samstag, 6. September, und ist ab sechs Jahren freigegeben.

Sonntag, 7. September: „Cranko“

Eine Szene aus „Cranko“

Foto: Philip Sichler/Zeitsprung Pictur/Philip Sichler

Im Biopic „Cranko“ geht es um den Choreographen John Cranko. Der kommt 1960 ans Stuttgarter Ballett – wenn auch nicht ganz freiwillig. Als Homosexueller musste er Großbritannien verlassen, nachdem er dort immer mehr mit gesellschaftlicher Ausgrenzung konfrontiert ist und ihm dort ein Berufsverbot droht. In Stuttgart hingegen scheint seine sexuelle Ausrichtung keine sonderlich große Rolle zu spielen. Darsteller sind unter anderen Sam Riley und Max Schimmelpfennig.

„Cranko“ spielt am Sonntag, 7. September. Die Altersfreigabe ist zwölf Jahre.

Montag, 8. September: „Konklave“

Eine Szene aus „Konklave“

Foto: -/Leonine Studios/ Focus Feature

Hoch aktuell ist der Thriller „Konklave“ mit Ralph Fiennes, Stanley Tucci und Isabella Rosselini: Es geht um die Papstwahl. Hinter verschlossenen Türen findet das jahrhundertealte Prozedere statt – und knallharte Politik. Kardinal Lawrence ist vollauf damit beschäftigt, das Konklave zu leiten, während Welten aufeinanderprallen.

„Konklave“ läuft am Montag, 8. September, und ist ab sechs Jahren freigegeben.

Dienstag, 9. September: „The life of Chuck“

Eine Szene aus „The life of Chuck“

Foto: tobis film

Den Abschluss macht das Drama „The life of Chuck“, unter anderem mit Mark Hamill und Tom Hiddleston. Darin geht es um „Chuck“, einen Buchhalter, dessen Gesicht trotzdem aus Werbung und Fernsehen bekannt ist. Inmitten einer Welt, die von Naturkatastrophen und technischen Zusammenbrüchen erschüttert ist, bleibt Chucks amerikanischer Heimatort ihm gegenüber voller Dankbarkeit. Doch wer ist Chuck eigentlich? Die Antwort liegt in seiner Kindheit und bei seinen Großeltern.

„The life of Chuck“ läuft am Dienstag, 9. September,und ist ab 12 Jahren freigegeben.

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