Forstarbeit in Altensteig
: Der Baum ist markiert – heißt das, er wird gefällt?

Viele Bäume in den Wäldern tragen bunte Markierungen. Bei der Vorstellung des Waldwirtschaftsplans im Gemeinderat Altensteig wurden die Markierungen erklärt.
Von
Wiebke Jansen
Oberndorf
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Viele Bäume tragen Markierungen, wie hier in Spielberg.

Jansen

Der Baum ist markiert – heißt das, er fällt bald? Die Sorge hatten wohl einige Spaziergänger, die im vergangenen Jahr Arbeiten in Altensteigdorf im Forst beobachteten.

Försterin Karen Koch erzählte im Gemeinderat von den teils schockierten Nachfragen und nahm dies zum Anlass, die Baumzeichen zu übersetzen und die Gründe, warum Bäume – außer zum Fällen – besprüht werden, zu erläutern.

Gefällt werden in ihrem Bereich tatsächlich nur die Bäume, die einen Schrägstrich aufgesprüht haben. Es sei denn: Er ist durchgestrichen. Dann hat es sich der Förster anders überlegt.

Tierhabitate können gekennzeichnet sein

Außerdem werden Bäume gekennzeichnet, die etwa Tiere beherbergen. Auch Bäume, die abgestorben sind, werden markiert. Auch können Bäume quasi als Grenzmarker zu einem anderen Waldstück eingesetzt werden. So bedeutet die Aufschrift „PW“ Privatwald und markiert die Grenze. So wird verhindert, dass bei einer Fällaktion der Waldbesitzer nebenan versehentlich ein paar Bäume einbüßt.

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