Zentralklinikum in Balingen: Anbindung an B463 – Frommerns Rat lehnt Ampeln klar ab

Die Anbindung des Zentralklinikums erfolgt über diese Kreuzung an die B463
EyckelerFrommerns Ortsvorsteher Stephan Reuß begrüßte den fast vollständigen Ortschaftsrat, Oberbürgermeister Dirk Abel, Bürgermeister Ermilio Verrengia, Baudezernent Michael Wagner, die Hauptamtsleiterin Annette Schön, Ramona Steinhilber von der Geschäftsstelle GR sowie die Besucher in der Ortschaftsverwaltung Frommern zur letzten Sitzung vor der Sommerpause.
Es wurden mehrere Punkte im Gremium diskutiert. Auf der Agenda stand unter anderem das Thema Bebauungsplan und Örtliche Bauvorschriften Balinger Straße/St.-Gallus-Straße.
Mischgebiet vorgesehen
Anhand einer Präsentation zeigte Wagner, wo die zu bebauenden Grundstücke liegen. Zwei ältere Bebauungen seien nicht sanierungswürdig. Die Einzelhandelsversorgung wurde untersucht. Vorgesehen sei ein Mischgebiet. Ortschaftsrat Rainer Willmer erkundigte sich nach dem Höhenprofil, was Wagner anhand der Präsentation aufzeigt. Rätin Angela Godawa bat darum, aufgrund der Parkierung entlang der Straße, die 30er-Zone auszuweiten, was geprüft wird. Die vorgesehene Bebauung fand laut Protokoll den Zuspruch im Gremium.
Das geplante Zentralklinikum war ebenfalls Gegenstand der Ratssitzung. Besonders die viel diskutierte Anbindung an die B463 beschäftigte das Gremium. Dieses war sich darüber einig, dass die gegenwärtige Planung mit einer Ampel nicht funktionieren wird. Daher wurden diese Pläne kategorisch abgelehnt. Aus vielen Richtungen wurde schon häufig der Wunsch geäußert, die Anbindung ohne Ampeln durch sogenannte Holländische Rampen zu lösen. Da es sich um eine Straße des Bundes handelt werde man das Anliegen beim Bundestagsabgeordneten entsprechend platzieren“, heißt es.
Ein anderer Neubau bahnt sich im Schulverbund Frommern an. Das Gremium war sich einig, dass die Schulküche neu gebaut werden muss und eine Sanierung keinen Sinn machen würde.
Berichte: zeitgemäßer Unterricht nicht möglich
„Aufgrund des Alters der Küche wird eine Sanierung ökologisch sowie ökonomisch als nicht sinnvoll und nicht vorausschauend angesehen. Daher liegt der Fokus klar auf einem Neubau. Das Gremium ist sich hierüber einstimmig einig“, heißt es im Protokoll.
Einige Berichte der Ortschaftsräte belegen demnach, dass man in der Küche nicht mehr zeitgemäß unterrichten und arbeiten könne.
Wagner vernehme die Bedeutung und Wichtigkeit des Anliegens eines Neubaus und werde sich dem Wunsch des Ortschaftsrates hier nicht verschließen. Er hat den einstimmigen Beschluss des Ortschaftsrates vernommen.
Ortschaftsrat Thomas Strobel wollte noch wissen, was es mit den nicht abgerufenen Mitteln aus Frommern auf sich hat, die nun in die Sanierung der Weilstetter Römerstraße fließen. Verrengia erklärte, dass es sich hierbei um Mittel handelt, die für Maßnahmen der Kanalisation vorgesehen waren. Die Sanierung konnte in diesem Jahr nicht weitergehen, werde aber in einem anderen Jahr fortgeführt.
Die nächste Sitzung des Ortschaftsrates findet am Donnerstag, 25. September, um 19 Uhr in der Ortschaftsverwaltung Frommern statt.