Wunschbaum Balingen
: So können Bürger Kindern eine Freude machen

Im Balinger Rathaus steht wieder der Wunschbaum, an dem Bürger Wünsche von Kindern von Familien in schwierigen finanziellen Situationen zu Weihnachten erfüllen können.
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(red/pm)
Oberndorf
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Uwe Bauer (Kienleplan), Bürgermeister Ermilio Verrengia, Mikaela Schlegel, Personalratsvorsitzender Rolf Lorenz und Oberbürgermeister Dirk Abel mit Auszubildenden der Stadt Balingen vor dem geschmückten Wunsch-baum im Rathausfoyer

Stadt Balingen

Auch in diesem Jahr erstrahlt im Rathaus-Foyer der Wunschbaum. Die Aktion wurde vor drei Jahren von Mikaela Schlegel ins Leben gerufen und erfüllt seither Weihnachtswünsche von Kindern aus Familien, die sich derzeit in einer herausfordernden Lebenssituation befinden. Mit viel Herzblut und Engagement organisiert sie das Projekt, das mittlerweile zu einer festen Tradition geworden ist – unterstützt von zahlreichen Helferinnen und Helfern innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung Balingen.

Die Idee stieß bei der Stadtspitze und dem Personalrat auf offene Ohren. Die Kinder wurden unter strenger Beachtung des Datenschutzes über verschiedene Stellen angeschrieben.

Wunsch bis zu 30 Euro

Jedes Kind durfte sich einen Wunsch im Wert von bis zu 30 Euro überlegen. Diese Wünsche werden anonymisiert am Wunschbaum im Rathaus aufgehängt und können dort von Bürgern „gepflückt“ und erfüllt werden.

In diesem Jahr wurden 290 Briefe vom Jobcenter, 56 vom Sozialamt und 36 von der Integrationsstelle verschickt – insgesamt liegen deutlich mehr als 200 Wunschzettel von Kindern vor, deren Wünsche nun erfüllt werden können.

Unterstützt wird die Organisation von den Auszubildenden der Stadtverwaltung und der Jugend- und Auszubildendenvertretung unter Federführung von Michelle Wendland, die engagiert beim Kopieren, Verpacken und Verteilen der Wunschzettel helfen, Plakate und Flyer gestalten und in der Stadt verteilen und den Baum schmücken. Der Personalratsvorsitzende Rolf Lorenz wacht über die eingehenden Geschenke, die bis zur Übergabe aufbewahrt werden. Im Bürgerbüro werden die Geschenke entgegengenommen.

„Leuchtende Kinderaugen“

Kurz vor Weihnachten werden die Geschenke übergeben. „Das Leuchten in den Kinderaugen ist jedes Jahr aufs Neue die schönste Belohnung für alle Beteiligten“, heißt es in der Mitteilung der Stadt Balingen.

Manchmal bleiben jedoch Geschenke übrig, etwa wenn Kinder aus verschiedenen Gründen kurzfristig nicht mehr erreicht werden können. Diese nicht abgeholten Geschenke werden dem Diasporahaus gespendet.

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