Stadtradeln in Balingen: Finn Reif ist der Sieger bei den Schülern

Bei jedem Wetter waren die Stadtradler unterwegs.
Oliver Berg/dpaBeim Stadtradeln Balingen vom 20. Juli bis 9. August sind laut Organisatoren wieder beeindruckende Leistungen erzielt worden. Angesichts des ungünstigeren Termins, der teilweise in den Ferien lag, wurden die „fantastischen Zahlen“ des Vorjahrs erwartungsgemäß nicht ganz erreicht.
Es wurden von den 291 aktiven Radlerinnen und Radlern mehr als 55 000 Kilometer in mehr als 4000 Einzelfahrten zurückgelegt und dabei im Vergleich zum Auto mehr als neun Tonnen CO2 eingespart. Pro Kopf entspricht das 191 Kilometern.
Die meisten Team-Kilometer absolvierte in diesem Jahr die Realschule Balingen mit 6673,8 Kilometern, womit sie knapp vor der Freien Waldorfschule mit 6639,6 Kilometer liegt. Innerhalb der Realschule war die Klasse 8a mit 2803,5 Kilometern am erfolgreichsten. Pro Kopf hat die Gruppe „Männersport“ mit 400,4 Kilometern klar gewonnen und alle anderen deutlich hinter sich gelassen.
Drei Radler fuhren im Teilnahmezeitraum jeweils mehr als 1000 Kilometer: Steffen Koch von der Ortsgruppe Weilstetten des Schwäbischen Albvereins (1510,4 Kilometer), Randy Bögelspacher von der TSG Balingen Leichtathletik (1047,7 Kilometer) und Finn Reif von der Realschule Balingen Klasse 8a (1000,6 Kilometer). Reif ist damit auch Einzelsieger im Sonderwettbewerb Schulradeln.
Auch die Stadtverwaltung (2660,2 Kilometer), die Stadtwerke (1703,2) sowie als eigene Gruppe das Tiefbauamt (422,6 Kilometer) waren dabei und trugen ihren Anteil zu den Balinger Gesamtkilometern bei. Das gilt auch für die kommunalen Mandatsträger, unter denen sich Stephan Reuß mit 546,6 geradelten Kilometern besonders hervortat.
Oberbürgermeister Dirk Abel, der selbst 112 Kilometer beisteuerte, freut sich über diese erfolgreiche Bilanz: „Es sind beeindruckende Zahlen, die von den Balingerinnen und Balingern erzielt wurden. Ich danke allen, die mitgemacht haben, und freue mich auf das nächste Jahr.“ Mit einem Augenzwinkern ergänzt er: „Wir haben im Zollernalbkreis unseren zweiten Platz verteidigt – im nächsten Jahr greifen wir nach Platz eins.“