Schwerer Gleitschirmunfall bei Starzeln: Pilot und Passagier stürzen ungebremst zu Boden

Mit einem Rettungshubschrauber wurde einer der beiden Schwerverletzten in eine Klinik geflogen. (Symbolfoto)
Sebastian BuckAm Morgen nach dem schweren Gleitschirmunfall zwischen Starzeln und Hausen im Killertal ist nun bekannt, wie es zu dem Absturz beim Tandemflug kommen konnte.
Laut einem Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen sei ein 63-jähriger Pilot mit einem 40-jährigen Passagier gegen 17.30 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung von einem Startplatz bei Starzeln zu einem Tandemflug gestartet. Der Gleitschirm sollte mittels einer Winde und einer Schleppleine in die Höhe gezogen werden.
In etwa zehn Metern Höhe habe sich die Kupplung zwischen Gleitschirm und Seil gelöst. Die Ursache für den Defekt sei bisher noch unklar.
Der Gleitschirm mit Pilot und Passagier stürzten so aus einer Höhe von zehn Metern ungebremst zu Boden, da der Gleitschirm zu diesem Zeitpunkt noch nicht den erforderlichen Auftrieb hatte.
Beim Aufprall erlitten sowohl der Pilot als auch sein Passagier laut Polizei „schwerste Verletzungen“. Während der Pilot mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht wurde, war für den Transport des Passagiers in ein Krankenhaus ein Rettungshubschrauber erforderlich. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
