Plettenbergstammtischmusig: Wohin die Reise geht, wusste keiner

Die „Plettenbergstammtischmusig“ war gemeinsam mit ihren Fans unterwegs im österreichischen Bramberg.
privatKeiner, der sich für die „Fahrt ins Blaue“ angemeldet hatte, wusste, wohin die Reise mit der „Plettenbergstammtsichmusig“ (PSM) geht. Nur die beiden Reiseleiter Jens Neher und Ralf Edelmann kannten das Ziel. Was bekannt war: Der Treffpunkt war das Gründungslokal der Kapelle, der Gasthof Plettenberg in Schömberg. Selbst auf der Fahrt wussten die rund 44 Passagiere nicht, wohin es geht.
Je näher es ans Ziel ging, desto größer wurde die Ahnung. Schlusspunkt war Bramberg am Wildkogel im Salzburger Land, der Heimat von Hermann Klausner. Klausner ist ein langjähriger Freund und Fan der PSM. „Er wollte uns immer in seine Heimat einladen“, berichtet Neher im Gespräch mit unserer Redaktion. Die „Plettenbergstammtsichmusig“ hat bereits drei „Fahrten ins Blaue“ organisiert, jedoch in kleinerem Rahmen: Kürzer und ohne Fangemeinde. „Wir wollten unserem Fan – er ist über 80 Jahre alt – die Ehre antun und seine Heimat anschauen“, so Neher. Klausner kam in den 1960er-Jahren vom Salzburger Land ins Schlichemtal und gründete dort eine Familie.
Immer wieder Musik
Drei Tage lang dauerte der Ausflug nach Österreich und immer wieder holten die Musiker ihre Instrumente hervor und gaben kleine Konzerte – das erste schon am Abend der Ankunft im Hotel.
Am nächsten Tag ging es mit der Gondel hinauf auf den Wildkogel, wo sich der Ausflugsgruppe ein herrliches Bergpanorama bot. In der Berggaststätte spielte die das Sextett erneut ein paar Lieder bevor abends die „Fahrt ins Blaue“ ihren Höhepunkt hatte: Die „Plettenbergstammtischmusig“ spielte ein Konzert am Musikpavillon in Bramberg.
Am Sonntag ging es zurück in die Heimat mit einem Stopp in München-Pasing und einer Einkehr in der „Krone“ in Freudenweiler beim Wurstsalatbuffet.