Ostereierschießen in Ostdorf: Treffer bringen jede Menge Eier

Kinder bis zwölf Jahren schießen mit dem Lasergewehr.
BreisingerBalingen-Ostdorf - Geschossen wird nach Einweisung und unter den wachen Augen der Aufsichten auf 14 Schießständen mit dem Luftgewehr – Kinder bis zwölf Jahren können mit dem Lasergewehr anlegen. Fünf Schuss kosten 2,50 Euro, pro Schuss ins "Schwarze" – mindestens vier Ringe – gibt’s ein bemaltes Osterei. Wer den "Zehner" schafft, bekommt sogar zwei Eier. Für vier Euro dürfen sich Teilnehmer am "Meisterschuss" versuchen: Drei Schüsse werden dabei stehend und freihändig auf eine umgedrehte Scheibe abgegeben – für einen "Zehner" gibt’s zehn Ostereier.
Aktion noch bis Samstag
Mit Ausnahme von Karfreitag besteht noch bis zum Ostersamstag die Möglichkeit sich selber am Luft- oder Lasergewehr zu versuchen – Montag bis Donnerstag jeweils ab 18 Uhr, am Samstag, 16. April, abschließend ab 13 Uhr.
8000 Eier vorbereitet
"Mit diesen Luft- und Lasergewehren ist es nicht kompliziert zu schießen", macht Scheffczyk allen Unentschlossenen Mut, in den nächsten Tagen eine Stippvisite auf der Ostdorfer Anlage einzuplanen. Der Verein habe 8000 Eier vorbereitet. In Spitzenzeiten seien 14 000 Ostereier als Preise ausgegeben worden. "Vor allem die Kinder haben immer eine Mordsgaudi und haben sich immer fast darum gestritten, wer jetzt schießen darf. Deshalb haben wir auch statt einer mittlerweile zwei Schießstände für Lasergewehre beim Ostereierschießen", so Scheffczyk.
Während Corona virtuell angelegt
Ansonsten wurde auf die Zuganlage zurückgebaut, bei der das Ergebnis mit einem Loch auf der Scheibe markiert wird, denn sonst wird bei Wettkämpfen mittlerweile größtenteils auf die "RedDot"-Schießstände mit elektronischer Punktewertung geschossen. Diese Schießstände waren in den letzten zwei Jahren nur selten in Gebrauch, auch die Rundenkämpfe, bei denen die Ostdorfer zwei Mannschaften stellten, fanden während Corona wenn überhaupt dann nur virtuell und nicht unmittelbar gegeneinander in Form von Präsenzwettkämpfen statt. Zumeist wurde auf den eigenen Schießscheiben geschossen, das Ergebnis wurde online ausgetauscht.
Verein "gut aufgestellt"
"Das ein oder andere Vereinsmitglied hat uns schon verlassen, aber wir haben auch neue hinzugewonnen. Es sind auch welche aus anderen Vereinen zu uns gestoßen, da wir über einen sehr guten 100-Meter-Außenstand verfügen. Der Nachwuchs ist vorhanden und wir haben einige ältere Schützen, die zum Teil auch rundenmäßig noch aktiv sind, es fehlen aber Vereinsmitglieder im mittleren Alter zwischen 30 und 60", so Scheffczyk. Er sieht die Ostdorfer Schützen insgesamt "gut aufgestellt".
Jubiläum wird im Juli gefeiert
Im vergangenen Jahr feierte der Schützenverein sein 100-jähriges Bestehen, das Fest wird allerdings erst in diesem Jahr am 23. Juli um 19 Uhr in der Ostdorfer Turn- und Festhalle gefeiert.