ÖPNV im Zollernalbkreis
: naldo-Tarif wird durchschnittlich um 5,2 Prozent erhöht

Bus- und Bahnfahren im Verkehrsverbund naldo wird zum 1. Oktober teurer. Der Verkehrsverbund verweist jedoch auf die hohe Nutzungsquote des Deutschlandstickets.
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(red/pm)
Oberndorf
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Bus- und Bahnfahren im Verkehrsverbund naldo wird zum 1. Oktober teurer.

Kauffmann

Der Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau GmbH (naldo) erhöht den naldo-Tarif zum 1. Oktober um durchschnittlich 5,2 Prozent. Darüber informiert das Unternehmen mit Sitz in Hechingen in einer Pressemitteilung.

Begründet werden die Preissteigerungen des naldo-Tarifs mit stetig steigenden Material- und Personalkosten. Daher seien die Verkehrsunternehmen im naldo auch im Jahr 2025 auf höhere Einnahmen angewiesen. „Daher hat der naldo-Aufsichtsrat beschlossen, den naldo-Tarif nach einem Jahr zum 1. Oktober um durchschnittlich 5,2 Prozent zu erhöhen“, wird naldo-Geschäftsführerin Anne Lohmüller in der Mitteilung zitiert.

Die kommende Tarifanpassung werde jedoch nur jeden dritten Fahrgast betreffen, denn die meisten naldo-Kundinnen und -Kunden seien zwischenzeitlich mit dem Deutschlandticket unterwegs, die jungen Fahrgäste mit dem Deutschlandticket JugendBW. „Deutschlandticket und Deutschlandticket JugendBW sorgen im naldo weiterhin für Abo-Zahlen auf hohem Niveau. Mit rund 89 000 Abonnements nutzt ein Großteil unserer Kundinnen und Kunden weiterhin die D-Tickets für die Fahrt mit Bus und Bahn, trotz der Preiserhöhung zum 1. Januar 2025“, so Lohmüller weiter.

Forderung an die Politik

Gesellschafter des Verkehrsverbundes naldo sind die vier Verbund-Landkreise sowie die rund 50 Verkehrsunternehmen der Region mit jeweils 50 Prozent Gesellschaftsanteilen. Gemeinsam entscheiden sie über die Weiterentwicklung des naldo-Tarifs unter Berücksichtigung der Kosten und Ertragsentwicklung.

Eine Forderung richtet Lohmüller zudem an die Politik: „Wir würden es uns sehr wünschen, wenn es von politischer Seite endlich eine belastbare und langfristige Aussage zur Zukunft des Deutschlandtickets geben würde – insbesondere was die Preisgestaltung und die Finanzierung anbelangt. Dies wäre für die Bürgerinnen und Bürger im naldo ein wichtiges Signal.“ Auch dürfe dies nicht zu Lasten des Ausbaus und der Modernisierung des Bus- und Bahnangebots geschehen.

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