Mey Generalbau Arena: Namensgeber hat langfristige Vision in Balingen

Freuen sich über die gelungene Staffelstabübergabe und das neue Konzept „Gemeinsam für Balingen“: (von links) Felix König,HBW Geschäftsführer, Markus Schmid,Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Zollernalb, Achim Mey,Geschäftsführer Mey Generalbau, Dirk Abel, Oberbürgermeister Stadt Balingen und Jonathan Annel, TSG Balingen Fußball Geschäftsführer
Roland BeckIn der Mey Generalbau Arena hat am Mittwoch die feierliche Übergabe der Namensrechte stattgefunden. In einem symbolischen Akt überreichte die Sparkasse Zollernalb als bisheriger Namensgeber den Staffelstab – einen symbolischen Sportball – an die Mey Generalbau Gruppe. Anwesend waren Achim Mey, Geschäftsführer der Mey Generalbau Gruppe, Markus Schmid, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Zollernalb, sowie Oberbürgermeister Dirk Abel.
Die Stadt Balingen nutzte die Gelegenheit laut Mitteilung, um der Sparkasse „für ihre jahrzehntelange Treue und ihr großes Engagement für die Stadt und ihre Vereine zu danken“. Gleichzeitig wurde die Freude über den neuen Partner betont, der mit seinem Konzept „Gemeinsam für Balingen“ die Vereinslandschaft aktivieren und das Ehrenamt in den Mittelpunkt stellen soll.
Abel lobt bisherigen Partner
Markus Schmid, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Zollernalb, wünschte Mey Generalbau viel Erfolg und erklärte: „Seit 2007 war die Sparkassen Arena nicht nur ein Name, sondern ein Symbol für Teamgeist, Leidenschaft und Gemeinschaft. Als Namensgeber durften wir Teil von großartigen Spielen, packenden Wettkämpfen und gemeinsamen Erfolgen sein. Zum Jahresende 2024 endete unser Sponsoring, doch unsere Verbundenheit mit der Region und dem Sport bleibt bestehen.“ Die Sparkasse engagierte sich über 18 Jahre an diesem Projekt.
Balingens Oberbürgermeister Dirk Abel hob hervor: „Ohne diesen starken Partner wären viele der herausragenden Momente in der Geschichte der Sparkassen-Arena nicht möglich gewesen. Die Sparkasse hat entscheidend dazu beigetragen, Balingen als Sportstadt zu prägen.“
Die Mey Generalbau Gruppe verfolgt mit ihrem Engagement in Balingen laut Mitteilung eine langfristige Vision. „Nach intensiven Gesprächen mit unterschiedlichen Akteuren der Stadt wurden mehrere Potenziale identifiziert, die das Konzept ‚Gemeinsam für Balingen‘ prägen. So soll die Sichtbarkeit der über 300 Balinger Vereine gesteigert und die Vielfalt des Vereinslebens stärker ins Bewusstsein gerückt werden“, heißt es in der Mitteilung.
Größere Sportevents sind geplant
Geplant sind demnach größere Sportevents, die unter Einbindung der Stadtteilvereine die Breite des sportlichen Angebots widerspiegeln. Auch die Arena selbst soll verstärkt für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden, wodurch nicht nur die Partizipation der Vereine, sondern auch die Attraktivität des Standorts Balingen als Sportstadt weiterwachsen soll.
Die Idee hinter „Gemeinsam für Balingen“ ist es, die Mey Generalbau Arena und den Balinger Vereinssport durch kreative Maßnahmen und neue Veranstaltungsformate voranzubringen. Die neue Veranstaltungsplattform www.gemeinsam-fuer-balingen.de soll die Balinger Vereinslandschaft sichtbarer machen und Balingen als lebendige Sportstadt positionieren.
Arena wird aufgewertet
„Die Kombination aus Sponsoring, Sportförderung und Stadtmarketing schafft dabei eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Das Ziel ist es, in den kommenden fünf Jahren fünf neue, jährlich wiederkehrende Veranstaltungen ins Leben zu rufen, die gemeinsam mit den örtlichen Vereinen organisiert und durchgeführt werden. Dabei wird Mey Generalbau als Ideengeber und Plattformgeber fungieren, während die Vereine die inhaltliche Umsetzung übernehmen. Zusätzlich sind kleinere flankierende Events sowie die Vernetzung mit HBW und der TSG Balingen geplant“, heißt es.
Im Zuge der Neuausrichtung werde auch die Arena selbst weiter aufgewertet. „Neben einer neuen hochwertigen Hallenbeschriftung wird ein einheitliches Leitsystem für eine bessere Orientierung innerhalb der Arena sorgen. Zu-dem werden die Ein- und Ausgänge, Fluchtwege sowie Glastüren und Übersichtspläne neu gestaltet.“