Maimarkt in Stetten: Zweites Großevent im Jubiläumsjahr

Maimarkt in Stetten
WillExakt mit dem beginnenden 11-Uhr-Schlag der Glocke der St. Silvesterkirche ging es los: Stettens Ortsvorsteherin Sandra Schäfer eröffnete gemeinsam mit Bürgermeister Davide Licht den diesjährigen Regionalen Maimarkt an der Lauchert, eine inzwischen renommierte und auch überregional bekannte Veranstaltung, die traditionell am 1. Mai stattfindet.
Bei Kaiserwetter hieß sie die Besucher, darunter auch etliche lokale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger, „in unserem liebenswerten kleinen Dorf“ willkommen und lud zu einem Bummel über den Markt mit seinen nahezu 40 Ausstellern ein. Tatsächlich war das Wetter, mit dem der Mai seinen Einstand hielt, mehr als prachtvoll und machte Lust, das bunte Angebot des Marktes zu erkunden.
Tassen mit dem Festlogo konnten erworben werden
Namentlich dankte sie Sonja Maier und Bettina Rheinberger vom Tourismusreferat der Stadtverwaltung für die Organisation des Marktes sowie dem Stettener Fronmeister Florian Schmid für seinen Einsatz vor Ort.
Sie schloss ihre Begrüßung mit einer Einladung, auch das Rahmenprogramm des Marktes kennenzulernen. Zur Erinnerung, so die Ortschefin, könne man auch eine der zum Dorfjubiläum hergestellten Tassen mit dem Festlogo erwerben und mit nach Hause nehmen.
„Es ist ein besonderer Maimarkt im Jubiläumsjahr“, stellte Bürgermeister Licht in seiner Begrüßung fest, auf dem man wirklich fündig werden könne: Der Markt punkte mit regionalen Produkten und überhaupt mit Regionalität.
Er sei ein Highlight im Veranstaltungskalender der Gesamtstadt. „Besser kann man in den Frühling nicht starten“, so Bürgermeister Licht, und er regte ebenfalls an, den Markt zu erkunden: „Es ist angerichtet.“
Der ökologische Fußabdruck blieb klein
Das Angebot war erneut umfangreich: Kulinarisches wie traditionelle schwäbische Dinnete, noch nicht so ganz traditioneller schwäbischer Kebap, Käse oder köstliche Brotaufstriche wechselten sich ab mit Schönem, Dekorativem und Praktischem für Haus und Garten, Schmuck oder Selbstgestricktem. Und das war nur eine kleine Auswahl des Angebotes. Alles regional, versteht sich. Der ökologische Fußabdruck blieb also klein beim Erwerb der Produkte.
Regionalität, aber auch lokale und soziale Verantwortung sind Kennzeichen in der Produktpalette. So sind die Brötchen für den schwäbischen Kebap keine industriell gefertigte Massenware, sondern werden in den nahe gelegenen Mariaberger Anstalten hergestellt.
Unter den Anbietern waren auch solche, die erstmals am Markt teilnehmen. „Wir lassen uns überraschen“, so die Anbieterin von handwerklich hergestellten Brotaufstrichen, „und wir sind positiv überrascht, wie schön es hier ist“.
Stetten kann feiern
Neben dem Speisenangebot auf dem Marktgelände wurde auch auf dem Festplatz an der Festhalle bewirtet. Hier wie auch in der Festhalle war um die Mittagszeit nahezu kein Platz mehr zu bekommen. Der Musikverein Stetten-Hörschwag unter Leitung von Gerhard Nesselhauf sorgte für die musikalische Umrahmung.
Viele nutzen den Tag, um den Markt umweltgerecht mit dem Fahrrad anzusteuern. Fazit: Stetten kann feiern – bewiesen zuletzt beim Festwochenende zum 750-jährigen Dorfjubiläum und jetzt beim Maimarkt.