Kriegsende vor 80 Jahren: Rosenfeld pflegt deutsch-französische Freundschaft

Line Magne, Bürgermeisterin von Moissy-Cramayel, und Thomas Miller, Bürgermeister von Rosenfeld, legen gemeinsam einen Gedenkkranz nieder.
Stadt RosenfeldRosenfeld pflegt die deutsch-französische Freundschaft: Die Vorsitzende des Fördervereins Städtepartnerschaft, Alexandra Gühring, und Bürgermeister Thomas Miller waren zu den Veranstaltungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs in die Partnerstadt Moissy-Cramayel eingeladen.
Im Rahmen einer Zeremonie am 8. Mai gedachten sie und die Gastgeber des Kriegsendes. Den Auftakt machte eine auf dem alten Friedhof von Moissy.
Es folgte ein Umzug zur Enthüllung von drei Gedenktafeln. Die Feier endete am Denkmal auf dem Platz vor dem Rathaus von Moissy-Cramayel.
Interkonfessioneller Abschluss der Mahnwache
Viele Bürger der Partnerstadt haben laut Miller an der Feier teilgenommen, ebenso ab der Mahnwache am Abend vor dem Rathaus. Dabei wurden Texte vorgelesen und verschiedene Beiträge dargeboten. Beendet wurde die Mahnwache gemeinsam durch einen evangelischen und einen katholischen Priesters, eine Rabbi und einen Imam.
Am folgenden „Europatag“ wurde auch auf dem deutschen Friedhof von Solers ein Kranz niedergelegt. Anschließen besuchten die Rosenfelder Gäste und ihre Gastgeber die Assemblée nationale, die französische Nationalversammlung, und den Invalidendom in Paris.
Am Samstag fand im Parc des Maillettes eine Befreiiungsfeier mit der Eröffnung einer Ausstellung, einem Konzert der Harmonie Moissy-Cramayel statt. Außerdem wurde ein Film gezeigt.