Gleitschirmflieger Club Starzeln
: Vier Stunden und 50 Minuten in der Luft

Das erreichte Paraglider Andreas Schulz vom Drachen- und Gleitschirmflieger Club Starzeln Zollernalb bei einer Ausfahrt des Vereins in diesem Jahr. Dabei legte er eine Strecke von 140 Kilometern zurück.
Von
pm
Oberndorf
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Hunderte Kilometer legen die Paraglider zurück.

Drachen- und Gleitschirmflieger Club Starzeln Zollernalb

Zahlreiche Ausfahrten führten die Paraglider vom Drachen- und Gleitschirmflieger Club Starzeln Zollernalb in die Alpen, wo bei bester Thermik Andreas Schulz der weiteste Flug aller Mitglieder gelang. In Greifenburg in Osttirol startete er auf der Emberger Alm und blieb insgesamt vier Stunden und 50 Minuten in der Luft. Eine unglaubliche Leistung mit einer Strecke von sage und schreibe 140 Kilometern.

Gute Ergebnisse auch beim Schnaidthalden XC-Cup

Um beim Schnaidthalden XC-Cup zu siegen, müssen die Piloten fünf ihrer besten Streckenflüge einreichen. Flüge, bei denen der Start oder die Landung an der Schnaidthalde im heimischen Hausen im Killertal waren, erzielen besonders viele Punkte: Michael Landmann aus Onstmettingen gelang Mitte Mai in drei Stunden und zehn Minuten ein 75 Kilometer langer Flug von der Schnaidthalde in Hausen i.K. bis nach Löffingen im Schwarzwald. Somit belegte er den dritten Platz.

Sein Vereinskamerad Christian Pressa aus Killer hatte an der Schnaidthalde weniger Glück, jedoch gelang ihm in vier Stunden und 41 Minuten ein 96 Kilometer langer Dreiecksflug von Greifenburg entlang des Drautals über das Mölltal. Hierdurch konnte er den zweiten Platz erreichen.

In zwei Stunden in Sankt Georgen gelandet

Das Meisterstück lieferte Michael Ritter aus Burladingen. Bei einem Abendflug von der Schnaidthalde konnte er nach nur zwei Stunden im 61,5 Kilometer entfernten Sankt Georgen im Schwarzwald landen. Bei einem Start auf dem 1 241 Meter hohen Berg Kandel bei Freiburg konnte er mit viel Geschick und Erfahrung den gesamten Schwarzwald einschließlich Neckartal überqueren und entlang am Trauf der Schwäbischen Alb bis an den Farrenberg bei Mössingen fliegen. Von dort aus kehrte er um und landete nach fünf Stunden und 30 Minuten in Jungingen im Killertal. Dieser Rekordflug von 103 Kilometer sicherte ihm den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Unter anderem darauf blickten die Paraglider bei ihrer Weihnachtsfeier zurück. Wie jedes Jahr wurde auch wieder ein Hangputz durchgeführt. Bei dieser Aktion wird der Startplatz im oberen Killertal gemäht und von Sträuchern und Bäumen befreit. Auch beim Umweltaktionstag der Gemeinde Hausen im Killertal waren die Gleitschirmflieger als Helfer dabei und bauten am Kinderspielplatz einen Holzzaun.

1000 Euro beim Benefizfliegen gesammelt

Beim Benefizfliegen am 7. und 8. September wurden einige Tandemflüge absolviert. Die Einnahmen in Höhe von 1000 Euro wurden an die Kira von Preußen Stiftung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gespendet, die hierdurch ihre Ferien auf der Burg Hohenzollern verbringen können.

Im November organisierte Andrea Jung einen Rotkreuzkurs. Viele Vereinsmitglieder nutzten die Gelegenheit um ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. In den Räumen des DRK wurden praktische Übungen wie beispielsweise Wunden versorgen, schienen, stabile Seitenlage, Reanimieren und Transport einer verletzten Person gezeigt.

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