„Gertrud und Amalia“: Weibertratsch über die Rosenfelder Ortschaften

„Gertrud und Amalia“ – alias Beate Ostertag und Iris Bruggner-Kopf – haben auf humorvolle Weise den 50. Stadtgeburtstag gefeiert.
SätteleVor ausverkauftem Haus hat das schwäbische Mundart-Duo „Gertrud und Amalia“ – alias Beate Ostertag und Iris Bruggner-Kopf aus Leidringen – im Saal des Alten Spitals in der Stadtbücherei die Gäste auf eine Rückschau über 50 Jahre Gesamtstadt Rosenfeld mitgenommen.
Nachdem der Bus von Leidringen nicht nach Rosenfeld gefahren ist, mussten die beiden Damen zu Fuß über Bickelsberg nach Rosenfeld gehen. Weil sie müde waren, mussten sie vespern – dazu gehörte ein gutes Brot und ein Likör.
Putzstücke aus dem Rathaus
Im unterhaltsamen Weibertratsch wurde über die einzelnen Ortschaften, den Zusammenschluss zur Gesamtstadt vor 50 Jahren und den immer noch faltenfreien Bürgermeister gelästert. Neben vielen lustigen und auch verwunderlichen Fakten kam die Idee auf, herunterfallende Verputzstücke vom Rathaus zu verkaufen, um mit dem Erlös die Stadtkasse zu füllen. Bei der Berliner Mauer habe das ja schließlich auch funktioniert. Bei der Abfrage, wer aus welchem Stadtteil zur Veranstaltung gekommen ist, wurde festgestellt, dass auch einige „Touristen“ anwesend waren.
In der Pause konnten die Gäste an der Bar „s’LIKÖRLE“ die selbst hergestellten Liköre vom Team des Arbeitskreises Freizeit & Kultur Rosenfeld wie Eierlikör, Eierlikör mit Orange & Tonkabohne, Rosenlikör, Himbeerlikör und Ginger Beer verkosten.
Geburtstagskuchen mit Kerzen
Nach der Pause haben die beiden Damen das Publikum aufgefordert, gemeinsam einen Kanon zu singen. Das Lied „Der Hahn ist tot“ wurde erst langsam und dann immer schneller dirigiert und gesungen.
Zum 50. Geburtstag der Gesamtstadt Rosenfeld haben „Gertrud und Amalia“ einen kleinen Geburtstagskuchen mit fünf Kerze mitgebracht. Mit einem Geburtstagsständchen „Happy Birthday Rosenfeld“ gratulierten die Damen gemeinsam mit den Gästen.