Gemeinderat Rosenfeld: Sanierung der Rathaus-Fassade wird teuer

Das Rosenfelder Rathaus
Archiv/Wolf-Ulrich SchnurrSchadstellen tun sich am Giebel des Rathauses auf. Deshalb beabsichtigt die Stadtverwaltung schon seit längerem eine Sanierung. 2021 waren Putzteile an der Fassade an der Frauenberggasse herausgebrochen. Damals übernahm die Firma Jetter die Reparatur der defekten Stellen.
Früher war die Fassade voll verputzt gewesen. Das zeigt ein Foto von 1974. Bei einer Sanierung 1976 wurde das Sichtfachwerk freigelegt und der alte Putz entfernt.
Da immer mehr Schäden sichtbar wurden, beauftragte die Stadt 2022 die Firma Kessler in Hirrlingen mit einer Schadenskartierung. Diese gab jedoch 2024 nach längeren Verzögerungen den Auftrag zurück.
Rund 715 000 Euro allein für Zimmererarbeiten
Der zweite Anlauf erfolgte 2024. Diesmal wurde die Ingenieurwerkstatt Dieringer in Rangendingen mit der Bau- und Schadensaufnahme beauftragt. Zusammen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt fand im Januar dieses Jahres ein Termin vor Ort statt, bei dem das Schadensbild und Möglichkeiten der Behebung erörtert wurden.
Die Firma Dieringer hat eine Kostenschätzung vorgelegt. Allein die Zimmerarbeiten würden demnach rund 714 550 Euro kosten. Notwendige Putz- und Malerarbeiten sind nicht Bestandteil dieser Kostenschätzung und kämen noch hinzu.
Nächste Sitzung ist in Bickelsberg
In der kommenden Sitzung am Donnerstag, 13. März, ab 19 Uhr im Bürgerhaus Bickelsberg wird die Firma ihre Untersuchung der Schäden vorstellen. Laut Stadtverwaltung müssen im Haushaltsplan die notwendigen Mittel bereitgestellt werden.
Weitere Punkte der Tagesordnung unter anderem sind die Vorstellung des Allgemeinmediziners Sebastian Seidel, der die Praxis von Thomas Geiselmann in der Schlossstraße übernommen hat, die Bebauungspläne „Osterlangen 1. Erweiterung“ in Brittheim und „Hofstetten II, 6. Änderung und Erweiterung“ in Leidringen, eine Satzung über die verkaufsoffenen Sonntage 2025, die Annahme von Spenden und verschiedene Bausachen.