Frohlocken in Heiligenzimmern
: Figur des Heiligen Patricius ist wieder zurück

Ein bewegender Moment für Heiligenzimmern: Der Heilige Patricius wurde kürzlich in einem feierlichen Gottesdienst enthüllt.
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(red/pm)
Oberndorf
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Alle Beteiligten sind froh, dass der Heilige Patricius wieder zurück ist.

Ruf Photographie

Vor wenigen Wochen erlebte die Pfarrkirche St. Patricius in Heiligenzimmern einen außergewöhnlichen und tief bewegenden Moment: die feierliche Enthüllung des vollständig restaurierten Kirchenpatrons, des Heiligen Patricius.

Rund 120 Besucherinnen und Besucher füllten das Gotteshaus bis fast auf den letzten Platz und machten deutlich, welche Bedeutung dieses Ereignis für die Gemeinde – und weit darüber hinaus – hatte.

Viele der Anwesenden hielten den Atem an

„Bereits die gespannte Stille im Kirchenraum ließ erahnen, dass es sich um keinen gewöhnlichen Gottesdienst handelte“, heißt es in einer Mitteilung.

Nach Monaten der Abwesenheit kehrte der Heilige Patricius sichtbar und in neuer – zugleich historisch ursprünglicher – Pracht in das Langhaus zurück. Als Restaurator Hermann Petersohn schließlich das letzte Tuch löste und sein Werk der Gemeinde übergab, war der Moment von großer Emotionalität geprägt.

Viele der Anwesenden hielten den Atem an. Man spürte sofort, dass hier nicht einfach eine Figur präsentiert wurde, sondern ein Stück Geschichte, Identität und geistliches Zentrum der Pfarrkirche wieder seinen Platz einnahm. Hermann Petersohn selbst richtete im Anschluss bewegende Worte an die Gemeinde.

Er bat darum, gut auf den Heiligen Patricius aufzupassen, ihm Wertschätzung und Aufmerksamkeit zu schenken. Nach fast einem Jahr intensiver Arbeit habe sich eine besondere Verbindung zwischen ihm und der Figur entwickelt – eine Verbindung, die in diesem Moment für viele spürbar wurde. Der Abschied von „seinem“ Patricius fiel sichtbar nicht leicht.

Ulrike Mayer-Klaus unter den Anwesenden

Auch Pfarrer Michael Storost griff in seiner Predigt immer wieder die Bedeutung des Heiligen Patricius auf. Er betonte die geistliche Strahlkraft der Figur und brachte seine große Freude darüber zum Ausdruck, diesen besonderen Festgottesdienst feiern zu dürfen. Für ihn – wie für viele Anwesende – war deutlich spürbar, dass mit der Rückkehr des Kirchenpatrons etwas Wesentliches in die Pfarrkirche zurückgekehrt ist.

Begleitet wurde die Feier auch von Vertreterinnen aus Kirche und Verwaltung. Unter den Anwesenden befanden sich unter anderem Ulrike Mayer-Klaus, leitende Referentin aus dem Kernteam des neuen Dekanats Zollern, sowie Daniela Hatzenbühler, stellvertretende Pfarreiökonomin. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung des Projekts und die breite Unterstützung, die es erfahren hat.

In der Ansprache von Jens Schlehe, Initiator und Gründer der Initiative zur Erhaltung und Restaurierung des Kirchenschatzes der Pfarrkirche St. Patricius, sprach er von einem Moment, der größer sei als alle Beteiligten – einem Moment, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinde. Die Enthüllung sei nicht nur das Ergebnis monatelanger Arbeit, sondern Ausdruck von Verantwortung gegenüber dem kulturellen und geistlichen Erbe der Gemeinde.

Mehr als eine Enthüllung

Der Gottesdienst wurde so zu weit mehr als einer Enthüllung: Er wurde zu einem gemeinsamen Erlebnis von Glauben, Geschichte und Gemeinschaft. Die neue Präsenz des Heiligen Patricius verlieh dem Kirchenraum eine spürbare Tiefe und Würde, die viele Besucherinnen und Besucher tief berührte. Mit dieser Enthüllung ist ein bedeutender erster Meilenstein erreicht.

Der Heilige Patricius steht nun wieder an seinem Platz – nicht nur als kunsthistorisches Meisterwerk, sondern als lebendiger Teil der Gemeinde, als sichtbares Zeichen von Kontinuität, Verantwortung und Liebe zum kulturellen Erbe. Die überwältigende Resonanz zeigt: Dieser Moment wird Heiligenzimmern noch lange in Erinnerung bleiben.

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