Franziskanerin am Palmbühl
: Von Brasilien an den Plettenberg

Schwester Theresina Fehrenbacher will über ihre Arbeit mit Drogensüchtigen erzählen.
Von
pm
Oberndorf
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Schwester Theresina

Holl

Am Samstag, 30. August, ist ab 15.30 Uhr Schwester Theresina Fehrenbacher zu Besuch auf dem Palmbühl. Sie will über ihre Arbeit in Brasilien erzählen.

Schwester Theresina stammt aus Hardt im Schwarzwald, ist Sießener Franziskanerin und war als Gemeindereferentin einige Jahre lang in der Kirchengemeinde St. Elisabeth in Tailfingen tätig, bevor sie vor 32 Jahren nach Brasilien aufbrach. Dort arbeitet sie seit einem Jahr in der „Fazenda der Hoffnung“ in Pedrinhas. In der Fazenda, die seit 40 Jahren existiert, leben zurzeit 120 Jugendliche und junge Männer, die von ihrer Alkohol- oder Drogensucht loskommen wollen.

Schwester Theresina sagt: „Es ist ein schwerer, schmerzhafter Weg, sich mit der Abhängigkeit und den damit verbundenen Folgen auseinanderzusetzen. Viele von ihnen haben auch keine Familie, mit deren Unterstützung sie rechnen könnten.“

Arbeit, Zusammenleben und Spiritualität

Daher müsse von allen Seiten eine herausfordernde, innere Arbeit geleistet werden, um neu beginnen zu können. „Dabei spielt die Vergebung eine große Rolle.“

Die Grundlage der Therapie bestehe aus drei Grundpfeilern: Arbeit, Zusammenleben und Spiritualität.

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