Finanzieller Schaden verhindert: Auch Unternehmen im Zollernalbkreis von Krypto-Betrug betroffen

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und rät zu besonderer Vorsicht bei vermeintlichen Vermittlungsgeschäften. (Symbolfoto)
Patrick Thomas/ ShutterstockNach der gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hechingen und des Polizeipräsidiums Ravensburg vom 2. Oktober über einen professionell angelegten Betrug, dem ein Unternehmen aus dem Landkreis Sigmaringen zum Opfer gefallen war, sind zwischenzeitlich zwei weitere Fälle bekannt geworden, in denen Betrüger auf dieselbe Weise vorgingen.
Auch in diesen Fällen boten sich die Täter als Vermittler eines vermeintlichen Schweizer Investors an und täuschten teils aufwendig vor, dass eine entsprechende Investition kurz vor dem Abschluss stehe. Die geforderte Provision sollten die Geschädigten in Kryptowährung bezahlen - mit dem Hinweis, dass dies derzeit üblich sei.
Ein Unternehmen im Landkreis Esslingen wurde durch die frühzeitige Veröffentlichung der Polizeimeldung auf die Masche aufmerksam und konnte den Betrug verhindern. In einem weiteren Fall aus dem Zollernalbkreis hatte jedoch bereits ein Treffen mit den angeblichen Vermittlern im Ausland stattgefunden.
Polizei warnt vor Betrugsmasche
Letztendlich konnte ein finanzieller Schaden von über 400.000 Euro verhindert werden. Die Polizei warnt weiterhin vor der Betrugsmasche und mahnt zur größtmöglichen Vorsicht bei entsprechenden Vermittlungsgeschäften mit Zahlungen in Krypto-Währungen.