Bundeswehr übt
: Tiefflug bis 152 Meter Höhe – Tornados rauschen über Zollernalbkreis

Tornados und Eurofighter waren am Donnerstag über dem Zollernalbkreis zu hören – lauter, weil tiefer als sonst häufig üblich. Unsere Redaktion hat bei der Bundeswehr nachgehakt.
Von
Julia Gern
Oberndorf
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Bundeswehr-Tornado: Wieder waren Kampfjets über dem Zollernalbkreis unterwegs. (Symbolfoto)

Oliver Berg/dpa

Erst waren Chinook-Hubschrauber unterwegs, dann Kampfjets in Formation und am Donnerstag erneut Eurofighter und Tornados.

Die Radardatenauswertung der Bundeswehr für den 10. Juli 2025 im Raum Zollernalbkreis zeigt: Von 10:06 Uhr – 11:01 Uhr Ortszeit waren zwei Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter unterwegs. „Die Luftfahrzeuge gehören zum Taktischen Luftwaffengeschwader 31 aus Nörvenich“, aus Nordrhein-Westfalen also, erklärt ein Sprecher des Luftfahrtamts der Bundeswehr unserer Redaktion dazu.

450 und und 2174 Meter über Grund waren die beiden demnach im Rahmen der täglichen Aus-und Weiterbildung unterwegs, bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 390 Knoten (etwa 722 km/h).

Zwei Tornados im Tiefflug

Um 10:45 Uhr Ortszeit flogen weitere zwei Kampfflugzeuge der Bundeswehr über den Zollernalbkreis: diesmal Tornados. Diese gehören zum Taktischen Luftwaffengeschwader aus Büchel (Rheinland-Pfalz) und flogen im Rahmen eines angemeldeten Tiefflugs.

„Hier lag die geringste Flughöhe bei 152 Meter über Grund“, knapp über der möglichen Grenze von 150 Metern also. Die Geschwindigkeit betrug etwa 778 km/h. „Hier handelte es sich auch um den täglichen Flugbetrieb der unter Beachtung der flugbetrieblichen Bestimmungen durchgeführt wurde.“

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