Bienen in Rosenfeld: „Der Waldhonig in diesem Jahr ist ein Geschenk“

Paul Lukhaub freut sich über ein erfolgreiches Bienenjahr 2025 mit jeder Menge bestem Demeter-Honig.
Lydia Wania-DreherDie Bienen des Rosenfelder Vereins Mellifera haben ein gutes Jahr hinter sich. Nach einem ansprechenden Frühjahr stimmten auch im Wald die Bedingungen perfekt, was nicht nur viel, sondern auch qualitativ hochwertigen Honig hervorbrachte, wie die Vereinsverantwortlichen mitteilen. Nun stehe den Bienen der Winter bevor, auf den sie optimal vorbereitet seien.
„Der Waldhonig in diesem Jahr war ein wahres Geschenk“, freut sich Mellifera-Imker Paul Lukhaub dieser Tage, wenn er auf das – sich dem Ende neigende – Bienenjahr 2025 zurückblickt. Das Bienen in größeren Mengen Waldhonig produzierten, sei wahrlich keine Selbstverständlichkeit und auch nicht jedes Jahr der Fall. Umso schöner, dass der Rosenfelder Verein Mellifera an seinem Sitz an der Fischermühle 2025 eine überdurchschnittlich gute Waldhonigernte verzeichnet habe.
„Die Bedingungen haben perfekt gepasst“
„Die Bedingungen haben einfach perfekt gepasst“, erklärt Lukhaub. „Wir hatten keine Spätfröste, das Wetter war optimal, es gab ausreichend Lausnachwuchs und gleichzeitig eine geringe Population der Gegenspieler.“ All diese Faktoren sorgten im Zusammenspiel dafür, dass sich die Läuse, aus deren Drüsensekret Bienen den Waldhonig gewinnen, gut entwickelten. Das Resultat: „Waldhonig bester Demeter-Qualität – flüssig mit einem geringen Wasseranteil“.
Auch der Start in das Bienenjahr 2025 verlief an der Fischermühle gut. So begann das Frühjahr erst spät, hielt lange an und hatte regelmäßige Feuchtperioden. „Optimal für die Nektarproduktion“, betont der Mellifera-Imker. Geerntet wurde der daraus entstandene Honig zu großen Teilen jedoch nicht, sondern von den Bienen selbst genutzt. Für die Vermehrung zum einen und den Naturbau ihrer Waben zum anderen.
Natürliches Leben ist das Ziel
In der wesensgemäßen Bienenhaltung liege der Fokus nicht auf dem maximalen Honigertrag, sondern darauf, den Bienen ein möglichst natürliches Leben zu ermöglichen, worauf Mellifera großen Wert lege.
Auch wenn die kalte Jahreszeit noch nicht begonnen hat, ist für die Mellifera-Bienen das Jahr nun schon fast vorbei. In den vergangenen Wochen wurden sie gegen die Varroa-Milbe behandelt und machen sich nun mit jeder Menge Futter in Form gesammelten Honigs bereit für die Winterruhe.
Mellifera mit Sitz in Rosenfeld setzt sich seit mehr als 35 Jahren in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland für eine ökologische und wesensgemäße Bienenhaltung sowie den Schutz der Bienen und ihrer Lebensräume ein.
Mehr Informationen gibt es auf www.mellifera.de.