Neue Attraktion in Bad Wildbad: Bis fast in den Himmel schaukeln

Die Geschäftsführerin der Touristik Stefanie Bott testet die neue Himmelschaukel im Bad Wildbader Kurpark.
Felix BiermayerWer durch den Bad Wildbader Kurpark läuft, sieht sie sofort: die neue „Himmelschaukel“. Die Attraktion steht hinter dem Ententeich oberhalb des Matschplatzes.
Stefanie Bott, Geschäftsführerin der Touristik Bad Wildbad GmbH, freut sich darüber besonders. Denn den Plan für eine Schaukel gebe es schon länger, erzählt sie.
Und es habe im Kurpark schon mal eine Schaukel gegeben, in der Nähe des Vogelhauses. Doch hier seien die Menschen immer wieder gegen einen nahen Baum geschaukelt. Deshalb musste sie weichen.
Neuer Standort im Bad Wildbader Kurpark
Nun hat die Touristik einen neuen Standort gefunden. Es habe etwas gedauert, weil man in der Zwischenzeit andere Projekte verfolgt habe, so Bott. Im vergangenen Jahr habe man sich der Schaukel-Thematik wieder angenommen.
12 000 Euro habe die „Himmelschaukel“ letztlich gekostet, erzählt Bott weiter. Die Kurgärtnerei habe in den letzen vier Wochen am Projekt gearbeitet. Den Gärtnern gelte deshalb ihr besonderer Dank, ergänzt sie. Außerdem hätten Fachfirmen beim Bau geholfen.
Sehr witterungsbeständig
Die Schaukel hängt in einem Rahmen aus Robinienstämmen. Dieses Holz ist besonders witterungsbeständig. Die Konstruktion ist 4,5 Meter hoch. Die Schaukler selbst können eine Höhe von 2,25 Metern erreichen.
Unter ihnen bietet ein Fallschutz aus Hackschnitzeln Sicherheit. Diese Fläche ist 4,5 auf 13 Meter groß. Alles sei mit dem Land abgesprochen, so Bott. Denn dem gehöre der Kurpark.
Natur, Bewegung, Emotion
„Natur, Bewegung, Emotion“, so beschrieb Bott die neue Attraktion im Kurpark. „Es ist ein Ort, an dem man loslassen kann“, sagt sie.
Die Schaukel richte sich aufgrund ihrer Größe explizit an Erwachsene. Für die geht es „mit Schwung in Richtung Himmel“, so Bott. Und sie ist sich sicher, dass auch Erwachsene Spaß am Schaukeln haben. „Es braucht manchmal nicht viel für etwas Freude im Alltag“, sagt sie. Man habe einfach etwas Außergewöhnliches für Ältere schaffen wollen.
Himmelschaukeln gebe es sonst oft in der Südsee, wo diese meist direkt über dem Meer angebracht seien, so Bott. Aber auch der Ausblick im Kurpark kann sich sehen lassen. Wer auf der Schaukel sitzt, blickt ins obere Enztal. „Wunderschön“, findet das Bott. Bei der Einweihung nahm sie als erste Platz auf der neuen Schaukel. Gleich danach testete Bürgermeister Marco Gauger die Himmelsschaukel. Beiden gefiel es sichtlich.