Kindertag in Bad Wildbad: Hunderte Jungen und Mädchen haben Spaß

Tanzgruppe: Die Minis des SV Enzklösterle und hatten viel Publikum bei ihrem Auftritt im Konzertpavillon.
Bernd HelbigDas Stadtmarketing hatte zusammen mit Vereinen, Institutionen und vielen Helferrn jede Menge Spiel- und Mitmachaktionen auf die Beine gestellt.
Bei idealem Wetter vergnügten sich am Sonntag Hunderte von Kinder auf der Spielemeile, die entlang der Enz vom Kurtheater bis zur großen Wiese reichte.
Es gab Bewirtungsangebote und Sitzgelegenheiten für Mama, Papa, Oma und Opa, denn die mussten sehr viel Geduld haben, bis ihre Kids alle Attraktionen „durchgespielt“ hatten.
Musik gab es an jeder Ecke, beim Turnverein unterhielt auch Hobbymusiker Horst Oberle mit seinem Saxofon die Gäste.
An der ersten Spielstation zeigten Gudrun Oberle und Beate Kunz, wie man große schimmernde Seifenblasen zaubern kann – sie animierten die Kinder zum Nachmachen.
Kletterwand ist begehrt
Schlange stehen hieß es bei der Kletterwand der Skizunft. Helfer der Klettergilde halfen das Klettergeschirr richtig anzulegen und sicherten die Kinder mit dem Seil.
Flink kraxelte der zehn Jahre alte Jan die senkrechte Wand hinauf und schlug oben die Glocke, dann gleitete er am Seil wieder abwärts auf sicheren Boden. „Hoch klettern war ein bisschen schwer, aber abwärts ging’s ziemlich schnell. Das war spannend und cool“, erzählte er seiner Mutter, die die Klettertour mit dem Handy festgehalten hat.
Gebrauchtes Spielzeug
Bei der Konzertmuschel hatten die Kindertanzgruppen eine Menge Publikum und es gab zudem eine Kinderdisko. Zwischendrin lockte ein Flohmarkt mit gebrauchtem Spielzeug aller Art, Puppen, Gesellschaftsspielen und Autos.

Kletterwand: Der zehnjährige Jan hängt sicher am Seil, aber klettern muss er schon selber – und das ist ganz schön schwer.
Foto: HelbigZum Naschen war allerhand geboten, sehr beliebt waren Crêpes. Am Stand der katholischen Kirchengemeinde konnte man zuschauen, wie die dünnen Pfannkuchen hergestellt wurden.
Korken in Stamm gesteckt
Der Forst-Stützpunkt Calmbach hatte einen Aktionsstand unterhalb der Englischen Kirche aufgebaut, der von Jürgen Dürr und den Azubis Ari Großmann und Johannes Kirchhoff betreut wurde. Eine der Aufgaben war, einen Baumstamm mit der Kettensäge zu entasten. „Auf die Plätze fertig los...“, gab Dürr das Startsignal, Alexander legte los und entastete den Fichtenstamm in der Bestzeit von 19,5 Sekunden.
Keine Verletzungsgefahr
Die Äste waren natürlich nicht echt, sondern in den Stamm gesteckte Korken, die mit dem Sägeschwert herausgedrückt werden mussten. Bei der Aktion bestand auch keine Verletzungsgefahr, denn die Motorsäge hatte keine Sägekette, nur der Elektromotor brummte wie bei einer echten. Auch gebastelt wurde hier, mit Unterstützung der Azubis sägten die Kids dünnen Scheiben von einem Birkenast ab, die sie anschließend mit Buntstiften bemalten.
Azubi Ari half dabei, ein Loch hineinzubohren, auch ein Stück Kordel hatte er zur Hand – und fertig war der Anhänger.
Auf der großen Wiese war dann Ende der Spielstraße. Hier konnte man auf Riesenhüpfburgen herumtollen oder Zielschießen mit dem Softball auf eine fünf Meter hohe Dartscheibe üben.
Der Kindertag im Kurpark war eine rundum gelungene Veranstaltung für Alt und Jung.