Hoffnungsfest in Bad Wildbad: Auch viele junge Gesichter zu sehen

Auf einer großen Leinwand waren die Texte der christlichen Lieder eingeblendet.
BaumChristen aus der ganzen Region kamen zusammen, um Gemeinschaft beim Glauben an Gott zu erleben, um gemeinsam zu beten – zu Gott und zu Jesus.
Das erste „Hoffnungsfest Enztal“ war ein überkonfessionelles Fest – mit Jesus im Zentrum. Lobpreislieder wurden etwa mit Bandbegleitung gesungen – und auf einer großen Leinwand waren sogar die Texte der christlichen Lieder eingeblendet. So konnten alle mitsingen, die wollten.
Tagesgäste machen mit
Elemente des Hoffnungsfestes waren gemeinsame Gebete, Buße und Vergebung. Man sah beim Hoffnungsfest auch viele junge Gesichter – die jungen Christen ließen sich ansprechen von diesem außergewöhnlichen christlichen Format.
Große Bühne
Gott war vielleicht für den einen oder anderen „näher“ und erlebbarer beim Hoffnungsfest – denn auch Tagesgäste schauten vorbei und machten mit.
300 bis 400 Christen zählten die Organisatoren den ganzen Samstag über – verschiedenste christliche Gemeinschaften aus dem Oberen Enztal, der Region und – klar – auch aus Bad Wildbad stellten sich vor.
Es gab neben einer großen Bühne auch einen interessanten Infostand – hier konnten evangelische, katholische und freikirchliche Gemeinden und Kirchen ihre Flyer, Programme und Broschüren auslegen.
Bibeln in vielen Sprachen wurden quasi verschenkt – was auch von den Besuchern des Hoffnungsfestes angenommen wurde.
„Wir erleben unseren christlichen Glauben bei diesem Fest auf eine schöne Art – Jesus soll heute im Zentrum stehen. Wir wollen uns auf das konzentrieren, was uns als Christen eint.“ Dies erklärt Gudrun Oberle, die gemeinsam mit Gemeindediakonin Beate Kunz die Idee für ein erstes Hoffnungsfest Enztal erarbeitete.
Und siehe da: Aus der Idee wurde Realität – dies mit Unterstützung der Touristik Bad Wildbad GmbH, der Bad Wildbader Stadtverwaltung und dem Foxy Bräu, die für die Verpflegung der Menschen mit Spezialitäten aus der Küche sorgten.

Aus der ganzen Region kamen Christen zusammen.
Foto: BaumUnfassbar produktiv
Großzügige Spenden gingen bereits im Vorfeld ein, so Gudrun Oberle. Sie sagte auch, dass ein „unfassbar produktives Team“ aus rund 40 ehrenamtlichen Christen das Event stemmte. „Aber wir wollen bei unserem ersten Hoffnungsfest in erster Linie Gott die Ehre geben.“ Auch die Vernetzung der einzelnen Christen und das Kennenlernen der anderen Leute, die an Gott glauben, war wichtig für fast alle, die da waren. So kam man ins Gespräch, betete miteinander – etwa beim gemeinsamen Fürbittegebet am Nachmittag.
Band aus Schwann dabei
Das Beten für andere Menschen tat gut – sowohl den Betern als auch sicherlich all jenen, die ins gemeinsame Fürbittegebet aufgenommen wurden.
Glauben an Gott lebendig leben – dies war die Idee, der Gedanke und auch die Inspiration, die zündete. „Man muss sich im Leben entscheiden – entweder der „Highway to Hell“ oder der Weg zum Himmel“ - hin zu Jesus und Gott. Und viele scheinen sich für den Weg hin zu Gott zu entscheiden – es wurde bei den Liedern mitgesungen, und manch einer hörte auch versonnen und aufmerksam zu – ganz nach Gusto und stimmlichen Möglichkeiten oder der Kenntnis der Lieder.
Sängerin aus Sprollenhaus
Umrahmt wurde der Nachmittag des ersten Hoffnungsfestes Enztal von einer Band aus Schwann – sie musiziert immer beim Feierabendgottesdienst der evangelischen Verbundkirchengemeinde Schwann-Dennach-Ottenhausen. In dieser Band ist eine Sängerin aus Sprollenhaus dabei.
Der Abend gehörte im wahrsten Sinne des Wortes den „Königen und Priestern“ - die gleichnamige sechsköpfige Band sorgte für gute Stimmung mit ihren Songs, die auch von anderen christlichen Bands gecovert werden.
„Das Beste kommt Morgen“ – dies ist ihr musikalisches wegweisendes Motto. Ihre Songs haben immer mit dem Glauben an Gott und den Weg hin zu ihm und Jesus zu tun. Die Texte gehen unter die Haut – ein gelungener Abschluss des ersten mitreißenden Hoffnungsfestes im Enztal.