Viel los in Pfeffingen
: „Neue“ Dorfweihnacht mit Marktangebot kommt gut an

Die Dorfweihnacht in Pfeffingen hat eine lange Tradition. Am Samstag fand diese erstmals als kleiner Markt statt. Wir haben die Eindrücke von der Veranstaltung zusammengestellt.
Von
Horst Schweizer
Oberndorf
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Viel los war bei der neuen Dorfweihnacht in der Pfeffinger Ortsmitte.

Schweizer

„Ich finde es einfach toll, dass unsere damalige Idee auch nach 25 Jahren noch durchgeführt und fortgesetzt wird“, freute sich am Samstag die frühere Ortsvorsteherin Maria-Elisabeth Keppler bei der Dorfweihnacht.

Der Gedanken, eine Dorfweihnacht zu veranstalten, kam im Jahr 2000 von Horst Schweizer im Ortschaftsrat. Dessen Ziel war es, die Dorfgemeinschaft zu stärken. Das Gremium stand gleich voll dahinter und führte im selben Jahr vor der Alten Schule diese erstmals durch.

Bereits ein Jahr später, so ist den Annalen zu entnehmen, kamen trotz Eiseskälte bei Minus zehn Grad rund 300 Besucher zur Dorfweihnacht. Darunter manche Skifahrer, denn der Skilift hinter der Alten Schule war erstmals in Betrieb. Im Jahr 2008 wechselte der Ausrichter. Der „Förderverein FC Pfeffingen“ um Gerd Bitzer war erstmals Gastgeber und führte die beliebte Veranstaltung immer am Tag vor dem 4. Advent bis zum Vorjahr durch.

„Pfeffinger Händler hatten schon länger den Gedanken angestoßen, die Dorfweihnacht etwas anders zu gestalten“, betonte Ortschaftsrat Steffen Bendrin. Nach Absprache habe der Ortschaftsrat daher am Samstag erstmals die Ausrichtung übernommen. Zuständig war ein Team aus Ortsvorsteher Roland Merz, Stellvertreter Frank Maier, Karin Klenk, Claudia Schairer und Steffen Bendrin. Über Social Media und Mund-zu-Mund-Propaganda sei Werbung für einen kleinen Markt betrieben worden, bald habe es 13 Zusagen gegeben.

Nicht nur „Weihnachtsmarkt“ war neu

Neu war nicht nur der „Weihnachtsmarkt“. Denn: Die Dorfweihnacht fand diesmal auf dem Parkplatz beim Buswartehäusle in der Ortsmitte statt. Das Motto: „Wir erwärmen Herz und Magen“, wobei bewusst nur drei Stände, Judith Merkler & Co. mit dem „grünen“ Damenteam, der Schwäbische Albverein und die vierte Klasse der Grundschule etwas zum Essen anbieten durften.

Es gab Schupfnudeln, Kartoffelsuppe mit Saiten, Würste und Waffeln. Solange der Vorrat reichte, denn der Andrang war so groß, dass die Stände, bis wieder Nachschub kam, vorübergehend ausverkauft waren.

Bücher und Kalender, Parfüm und Lavendelkissen

Die Künstlerstände hatten unter anderem selbstgenähte Kleidung, Accessoires, Deko, Gebackenes und Genähtes, gelaserte und gegossene Produkte, Weihnachtsbücher und Kalender, Parfüm, Düfte, Feueranzünder, Lavendelkissen und selbstgeschmiedete Messer im Angebot.

Der Duft von gebratenen Würsten, Glühwein und Punsch lag in der Luft, als der Schulchor mit einigen Aktiven des Männergesangvereins unter Leitung von Oliver Simmendinger Weihnachtslieder sangen, so auch „Feliz Navidad“. Eine kleine Besetzung der Musikkapelle um Michaela Mattes spielte eine Stunde Weihnachtslieder. Der Nikolaus kam in Begleitung von Knecht Ruprecht, um sich von den Kindern Gedichte aufsagen zu lassen und diese zu beschenken.

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