Unwetter in Albstadt
: Feuerwehr rückt zu zahlreichen Einsätzen aus

Ein heftiger Gewitterregen ist am Freitagnachmittag über Albstadt niedergegangen. Die Feuerwehr pumpte an etlichen Gebäuden die Keller leer.
Von
Karina Eyrich
Oberndorf
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  • Die Schmiecha verwandelte sich binnen Minuten in einen reißenden Fluss. Die Feuerwehr Albstadt rückte zunächst zu mindestens 25 Einsätzen aus.

    J. Müller
  • Auch beim Bildungszentrum stand Wasser im Keller.

    J. Müller
  • Dort floss das Wasser im unteren Bereich, der noch unterhalb des Ladens liegt, ins Gebäude.

    J. Müller
  • Selbst abseits der Schmiecha gab es zu tun.

    J. Müller
  • Von mehreren Seiten floss das Wasser aufs Gebäude zu.

    J. Müller
  • Ebenfalls betroffen: Intersport Rebi

    J. Müller
  • Viele Wohnhäuser waren betroffen.

    J. Müller
  • Voll im Einsatz waren alle Albstädter Abteilungen, vor allem rund um die Schmiecha.

    J. Müller
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Albstadt - In einen veritablen Fluss hat sich die Schmiecha durch den Starkregen am Freitagnachmittag verwandelt. Die Feuerwehr Albstadt musste zu mehreren Einsatzorten ausrücken. Laut Einsatzleiter Michael Angele, dem stellvertretenden Stadtbrandmeister, waren rund 120 Einsatzkräfte aus allen acht Abteilungen mehrere Stunden lang damit beschäftigt, vollgelaufene Keller und Tiefgaragen leer zu pumpen sowie abgestürzte Äste zu beseitigen.

Die Stadtbücherei ist mit betroffen

Neben vielen Wohnhäusern war auch die Tiefgarage der Stadtbücherei betroffen, die unweit der Schmiecha liegt. Ihr Wasserpegel näherte sich der Fahrbahnhöhe.

Auch die Kellerräume des von Intersport Rebi in Truchtelfingen mussten die Wehrleute leer pumpen. In der Ebinger Staufenstraße hatten sich große Wassermengen auf einem Flachdach gesammelt.

Ebingen hat es am stärksten betroffen

"Am stärksten betroffen ist wohl Ebingen", erklärt einer der Zugführer. Fast alle Abteilungen seien im größten Stadtteil unterwegs gewesen. Besonders im Raidental, der Raidenstraße und im "Rauhen Wiesle" mussten sich die Wehrleute von Haus zu Haus durcharbeiten. Als der Regen gegen 17 Uhr nachgelassen hatte, lagen dort im Abstand von wenigen Metern unzählige Schlauchleitungen. Auch im Ebinger Tal, also der Ortsdurchfahrt Lautlingen, sammelte sich das Wasser, ähnlich wie im vergangenen Sommer.

Wie hoch Schadenshöhe ist, konnte am Abend noch niemand sagen. Neben der Feuerwehr war auch das Bauhofteam im Einsatz. Wie viele Einsätze zusammengekommen sind, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

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