Preis in Obernheim steigt: Bürger sollen Investitionen in das Abwassernetz mittragen

Wenn’s heftig auf versiegelte Flächen regnet, dann fließt das Wasser weiter in die Abwasserkanäle. Dafür müssen Grundbesitzer in Obernheim künftig mehr zahlen.
maykal - stock.adobe.com/IvaDie Überprüfung und Kalkulation der Gebühren für den Wasserverkauf sowie für die Abwasserbeseitig inklusive Satzungsänderungen stand in der jüngsten Sitzung des Obernheimer Gemeinderats auf der Tagesordnung.
Die letzte Erhöhung liegt zwei Jahre zurück
Vor zwei Jahren war die letzte Gebührenkalkulation beschlossen worden. Uwe Zöllner vom Beratungsbüro Zöllner aus Mössingen legte ausführlich die Berechnung der verschiedenen Gebühren dar. „Im Prinzip ändert sich nichts“, so Zöllner.
Die Wasserversorgungsgebühr könne bei den bisherigen 2,29 Euro netto belassen werden. Im Bereich Abwasser könne auch die Schmutzwassergebühr bei 4,21 Euro pro Kubikmeter bestehen bleiben.
Angesichts der kommenden Investitionskosten nach den Kanaluntersuchungen im Rahmen der Eigenkontrollverordnung und der hier erwarteten Sanierungsmaßnahmen hatte die Gemeindeverwaltung eine Erhöhung der Niederschlagswassergebühr um 14 Cent auf nun 60 Cent pro Quadratmeter versiegelter Fläche vorgeschlagen. Der Gemeinderat stimmte den neuen Gebühren zu. Sie treten am 1. Januar 2026 in Kraft.