Posaunenchor Truchtelfingen: Kleines Ensemble, großer Klang

Stefan Kopp (von lins), Tobias Schick, Benedikt Beuttler, Daniel Fischer, Katrin Fischer, Jürgen Stengel, Jochen Schick, Hans-Martin Schühle, Christof Beck und Markus Fischer bilden musizierten in der Kirche.
Bernd BossAls letzte Veranstaltung im Jahr seines 100-jährigen Bestehens lud der Posaunenchor Truchtelfingen zum hochklassigen Konzert des Laien-Ensembles HeilixPlechle ein. Welch tolle Musik ein kleines Ensemble in einer Kirche zaubern kann, wurde schon bei den ersten Tönen klar.
Mit einem Adagio und Presto aus dem Concerto in D-Dur von Georg Philipp Telemann eröffnete das Ensemble den Abend. Markus Haußer, Sprecher des Posaunenchors Truchtelfingen, blickte danach auf das Jubiläumsjahr und die vielen Feierlichkeiten zurück.
Jürgen Stengel und Katrin Fischer führten durch den Abend. Mit „Sbandiamo“, einer Komposition des Niederländers Komponisten Jacob de Haan, entfaltete sich eine unglaubliche Klangfülle, begleitet von Schlagwerk. Schnell ging das Stück in moderne Rhythmen mit einer eingängigen Melodie über.
Swingende Arrangements
„Auf, auf, mein Herz mit Freunden“, eigentlich ein Osterlied, in der modernen Bearbeitung von Christian Sprenger, folgte. Zum Mitsingen der Zuhörer lud „Lob, Anbetung, Ruhm und Ehre“ in einer leicht swingenden Bearbeitung von Helmut Lammel ein.
In dem bekannten Stück „Swing low, sweet Chariot“, brillierte Christof Beck mit einem sehr tiefen Solo in der jazzig angehauchten Bearbeitung von Alan Fernie, in welcher auch immer wieder das Thema des „Rosaroten Panthers“ auftauchte. Mit Luthers Kirchenlied „Ein feste Burg ist unser Gott“ in der sehr beschwingten Bearbeitung von Matthias Nagel zeigte Stefan Kopp sein Können.
Am Schluss ist nur noch der Tubaspieler da
Katrin Fischer stellte heraus, dass neben der Freude an der Musik auch der christliche Glaube für das Ensemble sehr wichtig sei. Mit dem Gute-Laune-Song „Un Poquito Cantas“, übersetzt „Ein bisschen Singen“, in der Bearbeitung von Christian Sprenger wollte HeilixPlechle das Konzert mit südamerikanischen Klängen beschließen. Anhaltender Beifall ließ dies jedoch nicht zu, und so folgten mehrere Zugaben.
Mit „guten Abend, gute Nacht“ verabschiedeten sich die Musiker nach und nach. Am Schluss blieb nur noch Tubist Hansi Schühle übrig.