Maifest in Onstmettingen: Vereine Spenden den Erlös an die Tafel

zum gemeinsamen Foto mit Scheckübergabe an die Tafel mit Volker Reinauer und Markt-Koordinatorin Ingrid Wess ging es in den Park, wo das Fest stattgefunden hatte.
Schweizer„In Onstmettingen gibt es eine sehr hohe Spendenbereitschaft, die Bevölkerung erklärt sich solidarisch mit uns, was uns sehr freut“, resümierte Volker Reinauer. Die Initiatoren des Maifestes haben zur Spendenübergabe an die Tafel Albstadt eingeladen. Ulrike Münster, die den Vorjahren die beiden Aktionen „Onstmettingen zeigt Herz für die Tafel“ organisiert hatte, stellte die „Hauptmacher“ des Maifestes vor: Walter Donderer vom Fußballclub, Axel Conzelmann, Tennisclub, Raimund Kiauka vom Skiclub und Uwe Krohn, Vorsitzender des Schützenvereins waren die Ideengeber und Initiatoren.
„Wir haben uns in kleiner Vereinsrunde unterhalten, welchen Beitrag Onstmettingen zum Jubiläum von Albstadt bringen könnte“, erläuterte Uwe Krohn. Die Idee eines Maifests wurde auch in positiver Runde positiv beschieden. Das Quartett hat dann ein Grundkonzept für den Park – solange er noch Park in jetziger Form ist – ausgearbeitet. Spontan hätten die evangelische und katholische Kirche, DRK, Shanty-Chor, Liederkranz, VdK und das BeneVit-Haus Raichberg ihre Unterstützung für das geplante Familienfest zugesagt. Andere Onstmettinger Vereine brachten sich direkt beim Stadtfest ein. „Rückblickend hat beim Maifest alles gepasst“, resümierte Axel Conzelmann. Gefeiert wurde an einem Sonntag, von Kindern bis Senioren war bei bestem Wetter alles dabei.
Alle arbeiten zusammen
Die ortsansässige Zimmerei Zehnder unterstützte mit ihrem Team beim Auf- und Abbau und dem Maibaum. Hervorgehoben wurde besonders die gute Zusammenarbeit als ein großes Team.
Sollte das Maifest schlecht laufen, hätten sich die vier Vereine FCO, SCO, TCO SVO bereiterklärt, die für das Fest anfallenden Kosten zu übernehmen. Auch wie der Gewinn aufgeteilt wird, wurde diskutiert. Dabei entstand die Idee, den finanziellen überschuss einem wohltätigen Zweck zuzuführen – der Albstädter Tafel.
2500 Euro bleiben übrig
Dass am Ende knapp 2500 Euro übrig geblieben sind, führten die Initiatoren auf die große Unterstützung der Onstmettinger Bevölkerung zurück. Es wurden mehr als 40 Kuchen, zehn davon vom Haus Raichberg, gespendet. Walter Donderer imponierte, dass es trotz teilweise langer Warteschlagen bei der Essens- und Getränkeausgabe keine Meckereien gegeben habe.
Spende kam zur rechten Zeit
Ortsvorsteher Jürgen Kurz ging auf das zweimalige „Onstmettingen zeigt Herz für die Tafel“ ein. Er mochte die Idee, den Erlös der Tafel zukommen zu lassen, zumal die Zahl der Bedürftigen steige. Auch dass der alte Brauch des Maibaumstellens wiederbelebt wurde, lobte er.
Aus Sicht von Ulrike Münster komme die große Spende zur rechten Zeit, da das Konto der letztjährigen Spenden-Aktion leer sei.