Kunstmuseum Albstadt: Prickelndes Kunstgespräch am „Prosecco-Sonntag“

Ein Blick in die Ausstellung „Intimität – Queere Kunst der Gegenwart“
Frank LugerDas Kunstmuseum Albstadt startet am Sonntag, 4. Januar, mit dem „Prosecco-Sonntag“ in das neue Jahr. Bei einem Glas Prosecco, Wasser oder Saft führen die Besucherinnen und Besucher mit der Kuratorin Melanie Löckel ein lockeres Gespräch über ausgewählte Werke aus der Schau „Intimität – Queere Kunst der Gegenwart“.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Kunst in entspannter Atmosphäre erleben und gemeinsam über künstlerische und gesellschaftliche Fragen sprechen möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führungsgebühr ist im Eintritt enthalten, der acht Euro beträgt, ermäßigt sechs Euro, für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
Die Schau macht deutlich, dass Intimität nicht allein romantische Bindungen meint. Intimität entsteht ebenso in Freundschaften, in Gesten des Vertrauens und in gemeinsam erlebten Momenten. Die präsentierten Werke von Dylan Hurwitz, Doron Langberg, Navot Miller, Lukas Moll, Hannah Römer, Tanja Selzer und Logan T. Sibrel zeigen diese sensiblen Zwischenräume des Miteinanders und loten zugleich Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Verletzlichkeit aus, häufig mit autobiografischem Bezug.
Erste Ausstellung mit queerer Gegenwartskunst im Zollernalbkreis
Ihre Arbeiten brechen mit tradierten Vorstellungen und rücken queere Lebensrealitäten in den Fokus. Es handelt sich um die erste Museumsausstellung im Zollernalbkreis, die sich ausdrücklich der queeren Gegenwartskunst widmet.
Weitere Informationen unter 07431/1 60-14 91 oder, zu den Öffnungszeiten -1493 oder kunstmuseum@albstadt.de