Im Zollernalbreis: Junghandwerker werden besonders geehrt

Innungssieger und Preisträger zusammen mit Jürgen Greß (links), Ernst Berger (Zweiter von links) und Alexander Wälde (Dritter von links)
Jörg WahlIn einem würdevollen Festakt in der Meßstetter Festhalle wurden jüngst 85 Junghandwerkerinnen und -handwerker aus verschiedenen Branchen als vollwertige Mitglieder in den Erhebungsstand der Gesellen aufgenommen.
Mit dabei als Ehrengäste waren Landrat Günther-Martin Pauli, seitens der Handwerkskammer Reutlingen Präsident Alexander Wälde, als Vertreter der Stadt Meßstetten Bürgermeister Frank Schroft sowie die Ehrenobermeister und Obermeister der Innungen, Schulleiter Matthias Bodmer und Markus Nill von der Agentur für Arbeit. Thomas Bareiß MdB ist später noch dazu gestoßen. Die musikalische Umrahmung oblag dem MV Heinstetten.
Als einen bedeutenden Meilenstein, nämlich das Ende der Ausbildung und den Schritt in das neue Kapitel, den Einstieg ins Berufsleben, nannte Kreishandwerksmeister Ernst Berger diesen besonderen Tag. Er beglückwünschte die frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen.
Frank Schroft zollt Respekt und Anerkennung
Die übergroße Teilnahme beweise den hohen Stellenwert des Handwerks in der Region. „Ihr habt euch diesen Erfolg mit Fleiß, Ausdauer und echtem handwerklichem Können verdient und darauf dürft ihr heute zu Recht stolz sein.“
Respekt und Anerkennung zollte anschließend Frank Schroft an die neuen Gesellinnen und Gesellen, die eine Basis für eine erfolgreiche Berufslaufbahn im Handwerk gelegt haben. Dafür galt auch namens Landrat Günther-Martin Pauli sein aufrichtiger Glückwunsch.
Zum Interview kamen anschließend auf die Bühne als Moderator Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Jürgen Greß, Jungunternehmer Armin Laiz und Luca del Greco. Im informativen Dialog gaben sie einen spannenden Einblick in den schulischen und beruflichen Lebensweg.
Ernst Berger, Alexander Wälde und Jürgen Greß übergaben mit Unterstützung der Sekretärinnen der Kreishandwerkerschaft im Beisein der jeweiligen Obermeister händeschüttelnd die Gesellenbriefe an die Gesellinnen und Gesellen.