Heilige Messe zwischen Tieringen und Hausen a.T.: Von „Gottes guten Händen“ beim Käpelle behütet und geleitet

Zwei Kirchengemeinde feiern beim Käpelle auf der früheren Gemarkungsgrenze gemeinsam einen Gottesdienst.
Rainer TewesDer unsicheren Wetterlage zum Trotz waren viele Besucher der Einladung zum ökumenischen Gottesdienst gefolgt, der beim Käpelle auf der Gemarkungsgrenze zwischen Tieringen und Hausen am Tann gefeiert wurde.
Eingeladen hatten beide Kirchengemeinden und der Käpelleverein; dessen Vorsitzender Rainer Tewes freute sich, dass viele Kinder unter den Besuchern zu sehen waren.
Der Posaunenchor Tieringen/Oberdigisheim unter der Leitung von Beate Märklin eröffnete die Feier. Die beiden Pfarrer Philipp Haas aus Tieringen und Shibu Pushpam aus Hausen a. T. hatten zusammen mit dem Vorbereitungsteam das Thema „Gehalten in Gottes Händen“ ausgesucht.
Zwischen Tieringen und Hausen finden Hände und Freunde zueinander
Ein eigens für diesen Anlass gegründeter Projektchor mit Sängern aus beiden Kirchengemeinden unter Leitung von Felix Bahn sang: „Morning has broken“ bevor der Psalm 8, vorgetragen von Pfarrer Haas, im Wechsel mit den Gemeindemitgliedern gesprochen wurde.
Es folgte eine Handmeditation , bei der die Gottesdienstbesucher ganz bewusst ihre Hände betrachteten: Was leisten diese täglich für uns, welche anderen Hände haben sie schon berührt oder gehalten?
Nach dem Lied: „Geh aus mein Herz und suche Freud“ wurde die Bibelstelle 3,1-5 aus dem Markusevangelium vorgetragen, in der Jesus am Sabbat die gelähmte Hand eines Mannes heilt.
Im Friedensgruß sind beide Gemeinden verbunden
Wie ein roter Faden zog sich das Thema des Gottesdienstes durch die Predigt Pfarrer Pushpams, durch seine Beispiele und Geschichten mit der Aussage: „Gott streckt uns seine Hand aus.
Von ihm werden wir behütet und sicher geführt.“ Passend dazu sangen die Gläubigen das Lied: „Aus Gottes guten Händen“ begleitet von den Bläsern. Nach Fürbitten und dem Vater unser reichten sich die Besucher zum Friedensgruß die Hände. Das Opfer war an diesem Tag für die Diakonie und ihre Projekte bestimmt.
Vor dem Segen bedankte sich Elfi Neher vom Vorbereitungsteam bei allen Mitwirkenden und lud im Anschluss zum Kirchenkaffee ein. Der Posaunenchor Tieringen/Oberdigisheim bewirtete die Gäste mit roten Würsten und kalten Getränken.